Nach Havarie der "MSC Zoe" Grüne: Gefährliche Chemikalien haben auf Weltmeeren nichts zu suchen

Ein Container der "MSC Zoe" am Strand. Foto: AFPEin Container der "MSC Zoe" am Strand. Foto: AFP

Osnabrück. Das Frachtschiff "MSC Zoe" verliert mehr als 270 Container. Auch Gefahrgüter gehen über Bord. Das muss Konsequenzen haben, fordern die Grünen.

Der verkehrspolitische Sprecher Oliver Krischer teilte auf Anfrage unserer Redaktion mit: „Gefährliche Chemikalien haben nichts auf den Weltmeeren zu suchen. Besonders nicht in der obersten Reihe auf Containerschiffen, wo sie auch schnell einmal über Bord gehen können.“ Das Containerschiff „MSC Zoe“ hat nach Angaben der Reederei während eines Sturms mindestens 270 Behälter verloren. 

Mindestens einer soll mit potenziell gefährlichem Peroxid beladen gewesen sein. Solche Gefahrgüter sollten möglichst dort produziert werden, wo sie später auch verarbeitet würden, so Krischer. Er sprach sich bei Gefahrgütern für entsprechende Transporteinschränkung in Nord- und Ostsee sowie europäischen Häfen aus. „Das Risiko von größeren Unfällen ist nicht tragbar“, so der Vize-Chef der Grünen-Bundestagsfraktion. 


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