Großeinsatz der Polizei Angriffe mit Molotowcocktails und Steinen im Hambacher Forst

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Im Hambacher Forst ist es an den Weihnachtstagen zu Ausschreitungen gekommen. Fotos von dem Vorfall gibt es noch nicht. Dieses stammt aus dem Spätsommer 2018. Foto: imago/Tim WagnerIm Hambacher Forst ist es an den Weihnachtstagen zu Ausschreitungen gekommen. Fotos von dem Vorfall gibt es noch nicht. Dieses stammt aus dem Spätsommer 2018. Foto: imago/Tim Wagner

Aachen. An Heiligabend und in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag hat es im Hambacher Forst erneut Ausschreitungen gegeben.

Am späten Montagabend haben vermummte Unbekannte erneut das Sicherheitscamp des Energiekonzerns RWE mit Molotowcocktails und Steinen beworfen. Das teilte die Aachener Polizei am Dienstag mit. Es sei keine "stille heilige Nacht" im Hambacher Forst gewesen, schrieben die Beamten. Bei den Vorfällen seien zwei Fahrzeuge in Brand geraten und zwei weitere Pkw durch die geworfenen Steine beschädigt worden. 

Großeinsatz der Polizei

Auf dem Weg zu den in Brand geratenen Autos am RWE-Gerätestützpunkt hätten Unbekannte Steine auf die Löschfahrzeuge der Feuerwehr geworfen. Zudem setzen sie dort demnach eine Barrikade in Brand. Die Unbekannten seien anschließend in den Wald geflüchtet.

Die Polizei war noch in der Nacht mit zahlreichen Beamten und einem Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen Verdacht des besonders schweren Landfriedensbruchs, vorsätzlicher Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung.

Der Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen wurde in den vergangenen Monaten zum Symbol für den Widerstand gegen Braunkohleverstromung. Der RWE-Konzern will einen Teil des Waldes roden, um den benachbarten Tagebau Hambach zu vergrößern. Das Oberverwaltungsgericht in Münster verhängte allerdings Anfang Oktober per Eilbeschluss einen Rodungsstopp.


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