Interview OSZE-Chef: "Die Sicherheitslage in Europa ist besorgniserregend"

Krieg aus Versehen? "Unsere Beobachter stellen immer mehr Beinahe-Zwischenfälle fest", sagt OSZE-Generalsekretär Thomas Greminger an seinem Sitz in Wien. Foto: Thomas Ludwig/NOZKrieg aus Versehen? "Unsere Beobachter stellen immer mehr Beinahe-Zwischenfälle fest", sagt OSZE-Generalsekretär Thomas Greminger an seinem Sitz in Wien. Foto: Thomas Ludwig/NOZ

Wien. Er ist so etwas wie der oberste europäische Friedenswächter: Thomas Greminger, Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Der Auftrag ist dem Spitzendiplomaten aus der Schweiz Ansporn. Doch immer wieder stoßen er und sein Team an Grenzen. Und das kann bisweilen frustrierend sein. Im Ukraine-Konflikt zum Beispiel, wie der 57-Jährige beim Treffen am OSZE-Sitz in Wien erzählt.

Herr Greminger, im Ukraine-Konflikt dokumentiert die OSZE täglich die Waffenstillstandsverletzungen, mal sind es Dutzende am Tag, mal Hunderte. Dabei soll die OSZE doch den Frieden in Europa sichern. Wie fühlen Sie sich an der Spitze einer

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