Für 1,7 Millionen Euro CO2-Zertifikate erworben Bundesregierung leistet erneut Klimakompensation für Dienstreisen

Von afp

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Die Bundesregierung hat erneut die durch ihre Dienstreisen entstandenen Treibhausgasemissionen vollständig ausgeglichen. Symbolfoto: Jan Woitas/dpaDie Bundesregierung hat erneut die durch ihre Dienstreisen entstandenen Treibhausgasemissionen vollständig ausgeglichen. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa

Berlin. Die Bundesregierung hat erneut die durch ihre Dienstreisen entstandenen Treibhausgasemissionen vollständig ausgeglichen.

Wie das Bundesumweltministerium am Freitag in Berlin mitteilte, wurden für die Dienstreisen des Jahres 2017 für 1,7 Millionen Euro Zertifikate erworben, die dem Ausstoß von 300.000 Tonnen CO2 entsprechen. „Viele Flüge lassen sich zum Beispiel durch den Einsatz von Videokonferenzen vermeiden. Wo sich Reisen nicht vermeiden lassen, ist die Kompensation der entstandenen CO2-Emissionen sinnvoll“, erklärte dazu Umweltministerin Svenja Schulze (SPD). Der Ausgleich betrifft demnach nicht nur die Regierung selbst, sondern erstmals auch alle nachgeordneten Bundesbehörden. Das Kompensationsvolumen sei dadurch erheblich gestiegen, hob Schulze hervor.

Das Geld aus dem Erwerb der Zertifikate fließt den Ministeriumsangaben zufolge in nach dem Clean Development Mechanism (CDM) zertifizierte Projekte für umweltverträgliche Entwicklung. Genannt wurden Biogasanlagen in Nepal, die dort statt bisheriger Holzöfen aus Ernteresten und Abfällen Energie erzeugen, oder der Einbau moderner, effizienter Kochöfen in ländlichen Regionen in Sambia. Beide Projekte sollen das Abholzen von Wäldern vermeiden.


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