Grundgesetzänderung Digitaltechnik: Schulen bekommen jetzt auch Geld vom Bund

Von dpa

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Für Digitalisierung in der Schule soll auch der Bund Geld zur Verfügung stellen. Foto: dpa/Arne DedertFür Digitalisierung in der Schule soll auch der Bund Geld zur Verfügung stellen. Foto: dpa/Arne Dedert

Berlin. Um Schulen fit fürs digitale Zeitalter zu machen, soll auch der Bund Geld geben. Dafür beschloss der Bundestag eine Grundgesetzänderung.

Der Bundestag hat eine Grundgesetzänderung unter anderem für eine Mitfinanzierung der Schulen durch den Bund beschlossen. Damit soll der Bund außerdem anders als heute auch Milliardensummen in Wohnungsbau und Nahverkehr stecken dürfen. 

Die Schulen sollen ab 2019 schrittweise mit Digitaltechnik wie Tablets und Wlan ausgestattet werden und digitale Lerninhalte nutzen können. Die Lehrerinnen und Lehrern sollen entsprechend weitergebildet werden.

Nur AfD gegen Gesetzesänderung

Im Bundestag hatte sich lediglich die AfD gegen die Grundgesetzänderung gewandt. Alle anderen Fraktionen waren dafür. 580 Abgeordnete stimmten für den Schritt, 87 dagegen, 3 enthielten sich. Ebenso wie im Bundestag braucht das Projekt nun aber noch eine Zweidrittelmehrheit im Bundesrat. Mit Spannung wird erwartet, ob es in der Länderkammer diese Mehrheit geben wird. Der Bundesrat will in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr am 14. Dezember darüber beraten. Die Änderungen sollen ab Anfang 2019 gelten.

Unterdessen fordert Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) Nachbesserungen an der beschlossenen Grundgesetzänderung zum Digitalpakt Schule. "Darüber wird in einem Vermittlungsverfahren zu reden sein", sagte Günther unserer Redaktion.




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