Juso-Chef im Video-Interview Wann ist es Zeit, in der SPD zu putschen, Kevin Kühnert?

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Juso-Chef Kevin Kühnert im Interview auf dem Raucher-Balkon des Willy-Brandt-Hauses in Berlin-Kreuzberg. Video: Marc Schulz; Foto: ScreenshotJuso-Chef Kevin Kühnert im Interview auf dem Raucher-Balkon des Willy-Brandt-Hauses in Berlin-Kreuzberg. Video: Marc Schulz; Foto: Screenshot 

Berlin. Kevin Kühnert ist Bundesvorsitzender der SPD-Jugendorganisation "Jusos". Im Interview erklärt er, wann es Zeit für ihn wird, Verantwortung zu übernehmen, wo er das politische Zuhause von Hans-Georg Maaßen sieht und weshalb Angela Merkel keine Vertrauensfrage stellen sollte.

Von allen Jungpolitikern auf der politischen Bühne Berlins ist Kevin Kühnert der mit Abstand populärste. Das liegt nicht zuletzt an seiner zwar erfolglosen aber sehr medienwirksamen #NoGroko-Kampagne, die er Anfang des Jahres leidenschaftlich proklamierte und so für einen Gang der SPD in die Opposition warb. Aber auch sonst nimmt der Juso-Chef selten ein Blatt vor den Mund, bezieht zu vielen Themen klar Stellung. Damit macht er es seiner Parteiführung oft nicht leicht. Das ist allerdings auch nicht sein Ziel. 

Bei einer Zigarette auf dem Balkon des Willy-Brandt-Hauses in Berlin-Kreuzberg sprach er mit Redakteur Tobias Bosse über seine politischen Ziele in der SPD und wann es an der Zeit für ihn ist, Verantwortung in der Partei zu übernehmen. Außerdem erklärt der 29-Jährige, wie er den tiefverwurzelten Rassismus in Deutschland bekämpfen will und weshalb Bundeskanzlerin Angela Merkel keine Ratschläge von Altkanzler Gerhard Schröder annehmen bräuchte. 


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