"Aber die Regierung drückt sich" Grüne: Bei der Rente krankt das System

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Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der  Grünen im Bundestag, sieht Reformbedarf beim Rentensystem. Foto:dpaKatrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, sieht Reformbedarf beim Rentensystem. Foto:dpa

Berlin. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat der Bundesregierung vorgeworfen, sich bei der Rente um die unbequemen Fragen „herumzudrücken“.

 Göring-Eckardt sagte unserer Redaktion: „Die neueste Rentensteigerung ist zwar gut für die Menschen, die aktuell in Rente sind. Sie täuscht aber über den enormen Reformbedarf des Systems hinweg.“ Union und SPD hätten die Rentenkasse mit versicherungsfremden Leistungen wie der Mütterrente stark belastet. „Nun ist die Koalition blank bei der Frage, wie es nach 2025 weitergehen soll“, kritisierte die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. 

Sie forderte von der Bundesregierung den „Mut zu einem ehrlichen und parteiübergreifenden Dialog“ mit dem Ziel, das Rentenniveau langfristig zu stabilisieren und die Rente armutsfest zu machen. Mehr Menschen müssten fair bezahlte Beschäftigung finden und einbezahlen, verlangte Göring-Eckardt außerdem. Andernfalls würden zukünftige Generationen „ mit durch die Decke schießenden Beiträgen überlastet“.  

Zuvor war bekannt geworden, dass die gesetzlichen Renten in Deutschland  im Juli kommenden Jahres voraussichtlich um mehr als 3 Prozent steigen. Die Vorstandsvorsitzende der Rentenversicherung, 



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