Kipping attackiert Groko-Gesetz "Kein Cent für arme Familien und Alleinerziehende"

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Wirft der Bundesregierung eine verfehlte Familienpolitik vor: Linken-Chefin Katja Kipping 
Foto: xJaninexSchmitz/photothek.netxWirft der Bundesregierung eine verfehlte Familienpolitik vor: Linken-Chefin Katja Kipping Foto: xJaninexSchmitz/photothek.netx

Berlin. Der Bundestag verabschiedet am heutigen Donnerstag ein Gesetzespaket für Familien. Zehn Euro mehr Kindergeld pro Kind und höhere Kinderfreibeträge sollen Familien um insgesamt knapp zehn Milliarden Euro entlasten. Profitieren die Richtigen?

Im Gegenteil, meint die Linkspartei: Ungleichheit und soziale Spaltung im Land würden verschärft. "Das Gesetz ist für Spitzenverdiener ein echter Gewinn. Arme Familien und Alleinerziehende bekommen hingegen keinen Cent, da die Kindergeld-Erhöhung vollständig von Hartz-IV-Leistungen abgezogen wird", sagte Parteichefin Katja Kipping im Gespräch mit unserer Redaktion.

Aus Kippings Sicht stellt die Große Koalition die falschen Weichen: „Wieder einmal versäumen es SPD und Union, sozial gerechte Politik für die Mehrheit der Menschen im Land zu machen“, attackierte die Bundesvorsitzende der Linkspartei Schwarz-Rot. Dabei lebe jedes fünfte Kind in Deutschland in Armut.

„Der Ausgleich zwischen arm und reich ist eine der wichtigsten Aufgaben, der sich Politik stellen muss“, mahnte Kipping und fügte hinzu: „Kostenlose ganztägige Kinderbetreuung, eine Kindergrundsicherung und steuerliche Entlastung der niedrigen und mittleren Einkommen wären ein Maßnahmenpaket, das wirksam die soziale Spaltung bekämpft.“


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