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100 Jahre Ende I. Weltkrieg NOZ-Agenda zu Krieg und Frieden: Wie friedvoll ist die Welt der Zukunft?

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Amerikanische (links) und sowjetische Soldaten reichen sich auf den Trümmern einer Elbbrücke bei Torgau die Hände. Der Sieg über Nazi-Deutschland ließ nicht mehr lange auf sich warten. Um Krieg und Frieden geht es bei der NOZ Agenda. Foto: dpaAmerikanische (links) und sowjetische Soldaten reichen sich auf den Trümmern einer Elbbrücke bei Torgau die Hände. Der Sieg über Nazi-Deutschland ließ nicht mehr lange auf sich warten. Um Krieg und Frieden geht es bei der NOZ Agenda. Foto: dpa

Osnabrück. Mit dem 30-jährigen Krieg und zwei Weltkriegen hat Europa beispiellose zivilisatorische Katastrophen erlebt. Später hat Europas Einigung den Menschen eine noch nie da gewesene Friedensphase beschert. Doch die EU steckt in der Krise. Wie steht es um sie und die Frage von Krieg und Frieden? Das ist Thema der nächsten NOZ-Agenda. Unter anderem kommen EU-Vize Frans Timmermans und die Vorsitzende des Deutschen Historikerverbandes zur Diskussion nach Osnabrück.

2018 ist ein Jahr sinnbildlicher Jubiläen. Vor 100 Jahren, am 11. November 1918, endete mit dem Frieden von Compiègne der Erste Weltkrieg. Vor genau 400 Jahren nahm der 30-jährige Krieg als Folge von Reformation und kirchlich-fürstlichem Widerstand seinen Anfang.

In jüngster Zeit erlebte die Mitte Europas eine beispiellose Phase von Frieden und Stabilität. Doch mit der Krise der EU und innerhalb wie außerhalb grassierendem Nationalismus wachsen die Zweifel, ob sich diese  automatisch in die Zukunft fortschreiben lässt.

„Krieg und Frieden“ lautet daher das Motto der letzten NOZ-Agenda in diesem Jahr. In ihr wollen wir uns vertiefend mit diesem elementaren Thema befassen. Wir interviewen in einer Schwerpunktwoche Anfang November den Generalsekretär der Nato, wir haben das Meinungsforschungsinstitut Forsa der Friedliebigkeit der Deutschen auf den Zahn fühlen lassen, wir stellen die größten Konflikte aus Vergangenheit und Gegenwart sowie die Risiken für die Zukunft dar.

Den Höhepunkt der Woche bildet unmittelbar vor dem 100. Jahrestag des Waffenstillstands von Compiègne ein Podiumsgespräch mit Frans Timmermans, dem Ersten Vizepräsidenten der EU-Kommission, der unsere Redaktion in Osnabrück besuchen wird.

So können Sie dabei sein

Sie wollen am Donnerstag, den 8. November dabei sein? Dann sichern Sie sich online Ihre Karte hier.
Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Der Eintritt ist frei, Einlass ab 18.30 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im NOZ-Medienzentrum am Breiten Gang 10-16, Ecke Berliner Platz.

Frans Timmermans möchte als Spitzenkandidat der Sozialdemokraten für die Europawahl 2019 die Nummer eins in der EU-Kommission werden. Der Niederländer beherrscht sieben Sprachen und wuchs in Paris, Brüssel, Rom sowie im niederländischen Heerlen auf. Als erster Stellvertreter von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kämpfte er in den vergangenen Jahren immer wieder vehement für die Prinzipien der Union. 

Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der EU-Kommission, kommt zur Podiumsdiskussion. Foto: dpa

Liegt es an der Institution, die Timmermans vertritt, dass so lange Frieden herrscht? Aber warum vermag die EU nicht dauerhaft zu überzeugen und nicht umfassend zu integrieren? Fremdeln wirklich nur Briten und Osteuropäer? Sind Deutsche und Franzosen abseits von Sonntagsreden wirklich warm miteinander geworden? Und welche Rolle spielt Kultur dabei?  

Zweite Gesprächspartnerin von NOZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke ist Eva Schlotheuber, Professorin für Geschichte an der Universität Düsseldorf und Vorsitzende des Deutschen Historikerverbandes. Eine soziale und auch internationale Spannung, so sagte sie neulich in einem Interview mit unserer Redaktion, sei geschichtlich betrachtet normal und für gesellschaftlichen Fortschritt letztlich sogar oftmals nützlich.  

Eva Schlotheuber, Professorin für Geschichte an der Universität Düsseldorf und Vorsitzende des Deutschen Historikerverbandes, ist die zweite Gesprächspartnerin von NOZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke. Foto: Uni Düsseldorf



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