Vor der Landtagswahl in Bayern Grünen-Chef Habeck provoziert mit Tweet und rudert nach Kritik zurück

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Robert Habeck ist mit einem Tweet übers Ziel hinaus geschossen und musste sich nun entschuldigen. Foto: Fabian Sommer/dpaRobert Habeck ist mit einem Tweet übers Ziel hinaus geschossen und musste sich nun entschuldigen. Foto: Fabian Sommer/dpa

Hamburg. Der Chef der Grünen, Robert Habeck, sorgte am Freitag mit einem provokanten Tweet für Aufsehen. Eine Entschuldigung folgte am Samstag.

Grünen-Chef Robert Habeck hat sich für eine Äußerung zur bayerischen Landtagswahl entschuldigt, mit der er der bisherigen CSU-Alleinregierung einen demokratischen Charakter abgesprochen hatte. Beim Kurznachrichtendienst Twitter hatte er angesichts der für die CSU verheerenden Umfragewerte vorausgesagt, dass ihre Alleinherrschaft beendet werde. "Endlich gibt es wieder Demokratie in Bayern", fügte er hinzu und erntete damit im Netz viel Kritik. 

Es hagelte Kritik – von politischen Gegnern und auch von Grünen-Befürwortern. Auch die CSU-Alleinregierung sei demokratisch gewählt und habe nach demokratischen Maßstäben regiert, war ihm vorgehalten worden.


"Sorry dafür"

Darauf reagierte Habeck am Samstag und räumte ebenfalls auf Twitter ein, "lasch formuliert" zu haben. "Die Kritik daran nehm ich an. Das war im Wahlkampffieber einer zu viel. Sorry dafür!", schrieb er. So ganz klein beigeben mochte der Grünen-Chef aber auch nicht. Deshalb fügte er hinzu: "Also morgen wählen gehen für eine lebendige, frische Demokratie!"

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