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11.10.2018, 17:34 Uhr NEUER GLÜCKSATLAS 2018

Wie Ökonomen das Glück erklären

Von Marion Trimborn


Die Menschen in Schleswig-Holstein sind besonders glücklich. Ökonomen sehen dafür mehrere Faktoren. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpaDie Menschen in Schleswig-Holstein sind besonders glücklich. Ökonomen sehen dafür mehrere Faktoren. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Osnabrück. Alle Menschen wollen glücklich sein - doch wie kann man das schaffen? Den Norddeutschen gelingt es besser als denen im Süden. Die Forscher haben ein paar Faktoren ausgemacht, die wichtig sind für das Glück. Ein Kommentar

Es ist ein alter Traum der Menschheit, die Glücksformel zu finden. Oder um es mit Bertold Brecht zu sagen: Alle rennen nach dem Glück, doch das Glück rennt hinterher. Bedeutet eine große Familie Glück? Oder Geld auf dem Konto? Erst langsam beginnen Psychologen und Ökonomen zu verstehen, was Glück überhaupt ist.

Da gibt es das kleine, launische Glück, etwa wenn die Sonne scheint. Und das Lebensglück, also die Zufriedenheit, die etwa der Glücksatlas abfragt. Wohlstand, Arbeit und soziale Absicherung spielen da eine Rolle, deshalb sind die Skandinavier die glücklichsten Völker der Welt.

Mit dem Geld ist es aber so eine Sache: Zusätzliches Geld verbessert die Laune nicht mehr, wenn jemand erst mal 60 000 Euro brutto im Jahr verdient. Dass die Schleswig-Holsteiner trotz vergleichsweise niedrigerer Einkommen die glücklichsten Deutschen sind, erklären Forscher mit der norddeutschen Mentalität, die Dinge ruhig anzugehen.

Die Frage nach der Glücksformel beantworten die Experten so, wie Aristoteles es schon tat, der von der Tugend der Mitte sprach. Es gilt, die Balance im Leben zu halten – zwischen Job und Familie, Stress und Gesundheit. Und all das in dem Wissen, dass Glücklichsein auch ein wenig genetisch veranlagt ist.

Video zum Glücksatlas


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