Chemnitz Erstes Urteil wegen Hitlergruß – Bewährungsstrafe für 33-Jährigen

Von dpa

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Demonstration des rechtspopulistischen Bündnisses Pro Chemnitz. Foto: dpa/Hendrik SchmidtDemonstration des rechtspopulistischen Bündnisses Pro Chemnitz. Foto: dpa/Hendrik Schmidt

Chemnitz. Acht Monate auf Bewährung: Im Schnellverfahren wurde ein Mann in Chemnitz verurteilt, weil er den Hitlergruß gezeigt hatte.

Zwölf Tage nach einer gemeinsamen Kundgebung von AfD, Pegida und Pro Chemnitz hat das Amtsgericht Chemnitz einen Demonstranten zu einer Haftstrafe von acht Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Amtsrichter sprach den 33-Jährigen am Donnerstag in einem Schnellverfahren schuldig, den "Hitlergruß" gezeigt und bei der Personalienfeststellung in Richtung eines Polizeibeamten geschlagen zu haben. Zudem muss der Chemnitzer, der von den Behörden als Gewalttäter Sport eingestuft wird, eine Geldstrafe von 2000 Euro zahlen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft will eine Berufung prüfen. Sie hatte eine Haftstrafe von einem Jahr ohne Bewährung gefordert.


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