GEW-Vorsitzende bietet Hilfe an Bildungsnotstand: Gewerkschaft lobt Kauder-Vorstoß

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Vor allem an Grundschulen fehlen Lehrer. Foto: dpaVor allem an Grundschulen fehlen Lehrer. Foto: dpa

Osnabrück. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt den Vorstoß von Unionsfraktionschef Volker Kauder beim Thema Bildungspolitik.

„Das Thema Lehrkräftemangel ist endlich auch auf der Bundesebene angekommen. Und das ist gut so“, sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe im Gespräch mit unserer Redaktion. Die GEW erneuere daher ihr Angebot an die Kultusministerkonferenz und die Kultusminister der Länder, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, um den drohenden Bildungsnotstand abzuwenden.

Entscheidend sei neben kurzfristigen Notmaßnahmen, die Planung und bundesweite Koordination der Schulpolitik in den Ländern zu verbessern. „Die Versäumnisse der Vergangenheit dürfen nicht auf dem Rücken der Kinder und der Lehrkräfte ausgetragen werden“, sagte Tepe. „Wir können und wollen uns keinen Qualitätsverlust in der Bildung leisten und eine nicht ausreichend ausgebildete Generation ins Leben schicken.“

Auch der Mangel an Erzieherinnen und Sozialpädagogen eklatant. Dieser werde sich ebenfalls negativ auf den Bildungserfolg der Kinder auswirken. „Hier sind ebenso eine ehrliche Bestandsaufnahme und Abhilfe nötig“, betonte Tepe.


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