Meldungen künftig auf alle Warn-Apps Katastrophenwarnungen künftig auf Werbetafeln

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Hochwasser in Götingen im Jahr 2015: Die Warnung der Bevölkerung soll verbessert werden. Foto: dpaHochwasser in Götingen im Jahr 2015: Die Warnung der Bevölkerung soll verbessert werden. Foto: dpa

Osnabrück. In der Zukunft soll vor Katastrophen und Krisenfällen auf digitalen Werbetafeln gewarnt werden.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe will die Information der Bürger in Krisenfällen verbessern. Präsident Christoph Unger sagte im Gespräch mit unserer Redaktion: „Wir schließen derzeit mit Anbietern digitaler Reklametafeln Vereinbarungen, damit wir auch darauf Warnungen anzeigen lassen können.“ Zudem sollen Alarm-Meldungen für Handys vereinheitlicht werden. „Das Bundesamt ist beauftragt, es technisch zu ermöglichen, dass jeder Bürger gewarnt wird, egal, welche App er auf dem Handy hat.“

Warnmeldungen sollen synchronisiert werden

Bislang gibt es verschiedene Programme, darunter die App „Nina“ vom Bundesamt selbst. Viele Kommunen setzen aber auf „Katwarn“ und geben hierüber ihre Warnungen beispielsweise bei Unwettern raus, andere wiederum beutzen „Biwapp“. Unger sagte: „Fährt der Nordrhein-Westfale mit der Nina-App auf dem Smartphone nach Rheinland-Pflanz und ruft der dortige Landkreis Katastrophenalarm über Katwarn aus, muss diese Warnung auch auf der Nina-App landen.“ Daran arbeite seine Behörde derzeit.  (Weiterlesen: Klimawandel, Terror, Krieg: Bürger nicht ausreichend vorbereitet)


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