Amtlicher Bevölkerungsschützer warnt Klimawandel, Terror, Krieg: Bürger nicht ausreichend vorbereitet

Auf dem Luftbild ist ein vom Hochwasser halb zerstörtes Haus in Weesenstein bei Pirna zu sehen - eine Folge des Hochwassers von 2002. Foto: dpaAuf dem Luftbild ist ein vom Hochwasser halb zerstörtes Haus in Weesenstein bei Pirna zu sehen - eine Folge des Hochwassers von 2002. Foto: dpa
Ralf Hirschberger

Osnabrück. Ob nun starke Unwetter in Folge des Klimawandels, Terror mit Giftstoffen wie Rizin oder Krieg: Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, bemängelt, dass Deutschland schlecht auf Krisenfälle vorbereitet ist.

Herr Unger, die Dürre war das bestimmende Thema der vergangenen Wochen: Die Ernte fällt mies oder ganz aus, die Wasserversorger riefen zum Wassersparen auf. Inwieweit ist Deutschland auf Ausnahmewetter vorbereitet, die der Klimawandel ja ve

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Das empfiehlt das Bundesamt als Krisenreserve

Auf der Internetseite www.ernaehrungsvorsorge.de gibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Empfehlungen, was Bürger für den Notfall vorrätig haben sollten. Die angegebenen Mengen gelten für eine Person und sollen für zwei Wochen reichen. Hier eine Übersicht:

  • Getränke: 28 Liter 
  • Getreide, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis: 4,9 Kilogramm 
  • Gemüse, Hülsenfrüchte: 5,6 Kilogramm 
  • Obst, Nüsse: 3,6 Kilogramm 
  • Milch, Milchprodukte: 3,7 Kilogramm 
  • Fisch, Fleisch, Eier: 2,1 Kilogramm 
  • Fette, Öle: 0,5 Kilogramm 

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