„Modellstädte erster Schritt“ Kommunen: Wir brauchen eine echte Verkehrswende

Von Beate Tenfele

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Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, mahnt eine „echte Verkehrswende“ an. Foto: dpaGerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, mahnt eine „echte Verkehrswende“ an. Foto: dpa

Osnabrück. Der Deutsche Städte-und Gemeindebund hat den Plan der Bundesregierung begrüßt, in fünf Modellstädten mit Investitionen von rund 130 Millionen Euro die Reinhaltung der Luft zu fördern.

Mehr Busse und 365 Euro für ein Jahresticket seien „richtige und wichtige Maßnahmen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg unserer Readktion. Allerdings könne dieses Konzept „nur ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer echten Verkehrswende sein, die wir in allen Städten und Gemeinden brauchen“. Landsberg nannte als Hauptziel , den Individualverkehr zu reduzieren. „Das gelingt aber nur mit einem zügigen Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, emissionsfreien Elektrobussen und nachgerüsteten Dieselfahrzeugen“, mahnte er die zuständigen Ministerien für Umwelt und Verkehr.

Außerdem seien Vereinfachungen bei der Bauplanung notwendig, damit zum Beispiel Umgehungsstraßen oder neue Schienentrassen schneller realisiert werden können. Ferner müsse auch der rapide ansteigende Lieferverkehr, der durch den wachsenden Online-Handel erzeugt wird, auf emissionsarme Mobilität umgestellt werden, betonte Landsberg.


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