"Mütterrente II" Erweiterung der Mütterrente ab Januar steht in Frage

Von dpa

Das geplante Rentenpaket sieht unter anderem vor, dass erziehende Mütter oder Väter mit mehr als zwei Kindern ein drittes Jahr Kindererziehungszeit für vor 1992 geborene Kinder erhalten sollen. Foto: dpa/Patrick PleulDas geplante Rentenpaket sieht unter anderem vor, dass erziehende Mütter oder Väter mit mehr als zwei Kindern ein drittes Jahr Kindererziehungszeit für vor 1992 geborene Kinder erhalten sollen. Foto: dpa/Patrick Pleul

Berlin. Die Umsetzung sei sehr aufwendig und benötige einen ausreichenden Vorlauf, erklärte die Rentenversicherung.

Die Ausweitung der Mütterrente ab dem 1. Januar 2019 steht auf der Kippe. "Die Umsetzung der Mütterrente II ist sehr aufwendig und benötigt einen ausreichenden Vorlauf", erklärte die Rentenversicherung gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Da nach Einschätzung der Rentenversicherung sehr kurzfristig nicht feststeht, wie die geplante Mütterrente ausgestaltet wird, würde danach eine Umsetzung zum 1.1.2019 nicht möglich sein." Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Weiterlesen: Interview mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil: "Über die Mütterrente ist noch zu reden"

Die Rentenversicherung und das Ministerium für Arbeit und Soziales stimmen sich laut Versicherung derzeit über die Umsetzung des geplanten Rentenpakets ab. Es sieht unter anderem vor, dass erziehende Mütter oder Väter mit mehr als zwei Kindern ein drittes Jahr Kindererziehungszeit für vor 1992 geborene Kinder erhalten sollen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN