Linke Mehrheit Wagenknecht erfreut über große Resonanz auf Sammlungsbewegung

Von Uwe Westdörp

Sahra Wagenknecht, hier im April bei einer Friedenskundgebung in Berlin. Foto: imago/Rolf ZöllnerSahra Wagenknecht, hier im April bei einer Friedenskundgebung in Berlin. Foto: imago/Rolf Zöllner

Osnabrück. Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, hat eine positive erste Bilanz ihrer Sammlungsbewegung „Aufstehen“ gezogen.

Wagenknecht sagte unserer Redaktion: „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz. Allein in den ersten 24 Stunden mehr als 30.000 Anmeldungen auf unserer Webseite – das ist weit mehr, als ich erwartet hatte.“ Dass Politiker, die Angst vor Veränderung hätten, die Bewegung ablehnten, spreche doch erst recht dafür, dass das Projekt richtig sei und noch viel stärker werden müsse. Innerhalb von zwei Tagen gab es sogar mehr 36.000 Anmeldungen, wie Wagenknechts Ehemann Lafontaine in Saarbrücken sagte.

Forsa-Chef Manfred Güllner bezeichnete es indessen als unrealistisch, dass die Sammlungsbewegung zu einer linken Mehrheit im Bundestag führe. „Es reicht einfach nicht für Grüne, Linke und SPD, vor allem, weil die Sozialdemokraten immer schwächer geworden sind. Die Sammlungsbewegung kann aber ein Vehikel sein, der Linkspartei neue Wähler zuzutreiben“, erklärte Güllner im Gespräch mit unserer Redaktion.


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