„Aus Erfolgen lernen“ Minister Heil rät der SPD: Machen statt meckern

Von Beate Tenfelde

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil,der früher SPD-Generalsekretär war, rät seiner Partei zu Zuversicht und Realismus. Foto: imago/photothekBundesarbeitsminister Hubertus Heil,der früher SPD-Generalsekretär war, rät seiner Partei zu Zuversicht und Realismus. Foto: imago/photothek

Osnabrück. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat seiner im Umfragetief steckenden Partei geraten, das Motto „Machen statt meckern“ zu beherzigen.

„Mit dieser Haltung gewinnt die SPD Unterstützung“, sagte der langjährige SPD-Generalsekretär im Interview mit unserer Redaktion. Die Sozialdemokraten müssten stärker erkennbar machen, dass sie für wirtschaftlichen Erfolg und für soziale Sicherheit stünden. Die Studie nach der Wahlniederlage im Bund mit dem Titel „Aus Fehlern lernen“ sei zwar richtig gewesen. „Aber noch besser ist es, aus Erfolgen zu lernen“, sagte Heil unter anderem mit Blick auf Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und dessen „Realismus und Zuversicht“.

Im ARD-„Deutschlandtrend“ steht die SPD unverändert bei nur 18 Prozent. Die Union allerdings, Koalitionspartner im Bund, fiel im August auf ein Rekordtief von 29 Prozent.


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