„Über das Ausmaß diskutieren“ Steuerzahlerbund: Angemessene Hilfe für Bauern

Von Beate Tenfelde

Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, plädiert für Hilfe mit Augenmasse für Dürre-geplagte Bauern. Foto:dpaReiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, plädiert für Hilfe mit Augenmasse für Dürre-geplagte Bauern. Foto:dpa

Osnabrück. Der Bund der Steuerzahler hat vor dem geplanten „Dürregipfel“ von Bund und Ländern Hilfen für durch Missernten geschädigte Bauern als richtig bezeichnet.

„Ob aber eine Milliarde Euro angemessen sind und wann und für wen die Gelder ausgezahlt werden, muss diskutiert werden“, sagte Präsident Reiner Holznagel unserer Redaktion. Insofern sei die Zurückhaltung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) nachvollziehbar. „Keine gute Lösung ist es, wenn die Steuerzahler immer als Vollkaskoversicherung in die Pflicht genommen werden“, warnte Holznagel.

Er forderte für die Zukunft „kalkulierbare“ Notfallpläne, die nicht die Steuerzahler belasteten. So sollten beispielsweise landwirtschaftliche Betriebe eine Risikorücklage aus Gewinnen ansparen, die dann steuerlich gesondert behandelt werden, meinte der Präsident des Steuerzahlerbunds. Diverse Vorschläge seien auf dem Tisch, die kurzfristig wie auch langfristig Hilfen für Landwirte ermöglichten.


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