Kritik des Arbeitsministers Heil: Kampagne gegen Rentenpaket unglaubwürdig

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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) weist die Kritik am Rentenpaket zurück. Foto:imago/Emmanuele ContiniBundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) weist die Kritik am Rentenpaket zurück. Foto:imago/Emmanuele Contini

Osnabrück. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Anzeigenkampagne der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) gegen das von ihm vorgestellte Rentenpaket als „nicht glaubwürdig“ bezeichnet.

In einem Gespräch mit unserer Redaktion wies Heil den Vorwurf der INSM zurück, wonach die 30-Milliarden Euro-Pläne des Ministers „mit dem Geld unserer Kinder und Enkel“ bezahlt würden. „Wir müssen jetzt das Richtige tun, damit auch bei den Rentnern von morgen die Altersversorgung stimmt“, betonte der Arbeitsminister. Ihm gehe es darum, auch für Eltern und Kinder von heute eine ordentliche Altersvorsorge zu sichern.

Er wolle die INSM, eine vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall gegründeten Lobbyorganisation, „nicht wichtiger machen als sie ist“. Klar sei aber, dass es bei der Kampagne „nicht ernsthaft um Generationengerechtigkeit“ geht, sondern um handfeste Lobbyinteressen, sagte Heil. Geradezu „unverschämt“ sei es, wenn Interessenvertreter von „Rentengeschenken“ sprächen. „Die Rente ist das Ergebnis harter Arbeit, das Menschen zusteht“, sagte Heil. Laut INSM werden durch das aktuelle Rentenpaket, speziell durch die Mütterrente II und die für 2019 geplante Grundrente, ganz junge und noch gar nicht geborene Jahrgänge belastet.


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