Umstellung bei Grundausbildung Bundeswehr: Rekruten müssen fitter werden

Von dpa

Die Bundeswehr will die körperliche Leistungsfähigkeit der Truppe mit einer neuen Grundausbildung steigern.  Foto: Axel Heimken/dpaDie Bundeswehr will die körperliche Leistungsfähigkeit der Truppe mit einer neuen Grundausbildung steigern. Foto: Axel Heimken/dpa

Hagenow. Die Bundeswehr stellt die Grundausbildung um und will neue Soldaten körperlich belastbarer machen. In einem Pilotprojekt in Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern wird ein neues Konzept der Grundausbildung getestet.

„Immer häufiger erfüllen Rekruten die körperlichen Anforderungen, die der Dienst an sie stellt, nicht bzw. nur unzureichend", teilte die Bundeswehr am Mittwoch (18. Juli 2018) bei der Vorstellung eines Pilotprojektes in Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern mit. Mit einer Erhöhung des Sportanteils um fast 60 Prozent werde der Schwerpunkt nun auf die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit gelegt. Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, wollte am Mittwochnachmittag Details vorstellen. 

Nach dem Tod eines Offiziersanwärters bei einem Marsch im niedersächsischen Munster im Juli 2017 hatte die Bundeswehr eine Überprüfung der Ausbildung der Soldaten angekündigt. Im Januar war ein Rekrut bei einem Geländelauf im baden-württembergischen Pfullendorf bewusstlos zusammengebrochen, mehrere weitere Rekruten mussten das Training abbrechen. 


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