Befürworter Putins Salvini will sich für Ende der Russland-Sanktionen einsetzen

Von dpa

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Matteo Salvini, italienischer Innenminister, hebt die Bedeutung der russisch-italienischen Beziehungen hervor. Foto: imago/ITAR-TASS/Vladimir GerdoMatteo Salvini, italienischer Innenminister, hebt die Bedeutung der russisch-italienischen Beziehungen hervor. Foto: imago/ITAR-TASS/Vladimir Gerdo

Moskau. Der italienische Innenminister Matteo Salvini sagte in Moskau, Wirtschaftssanktionen gegen Russland hätten keinen Nutzen für die italienische Wirtschaft.

Der italienische Innenminister Matteo Salvini will eine Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland zur Diskussion stellen. "Italien will die Sanktionen überwinden. Wir wollen die Kanäle des Dialogs öffnen", sagte Salvini am Montag bei einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Wladimir Kolokolzew in Moskau. 

"Aus unserer Sicht haben die Sanktionen keinen Nutzen, vor allem nicht für die italienische Wirtschaft", sagte er der Agentur Ria Nowosti zufolge. Italien arbeite sehr gut mit Russland zusammen, vor allem im Kulturbereich, im Handel, in der Industrie und in der Sicherheit. Der Minister der rechtspopulistischen Partei Lega gilt als Befürworter der Politik von Russlands Präsident Wladimir Putin.

Mit der Koppelung der Sanktionen an den Minsker Friedensplan wollen die EU-Staaten Russland dazu bewegen, den Einfluss auf die prorussischen Separatisten in der Ostukraine stärker für eine Beilegung des Ukraine-Konfliktes zu nutzen.

Die EU hatte die Wirtschaftssanktionen gegen Russland trotz Milliardenverlusten für heimische Unternehmen Anfang Juli wegen fehlender Fortschritte bis 31. Januar 2019 verlängert.


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