Vor Treffen in Helsinki Trump: "Hoffentlich wird Putin eines Tages ein Freund sein"

Von dpa

US-Präsident Donald Trump (l.) und der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen in Vietnam im vergangenen Jahr. Foto: dpa/Mikhail KlimentyevUS-Präsident Donald Trump (l.) und der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen in Vietnam im vergangenen Jahr. Foto: dpa/Mikhail Klimentyev

Brüssel. Am Rande des Nato-Gipfels sagte US-Präsident Trump, dass er Putin nicht gut kenne – aber hoffe, gut mit ihm auszukommen.

 Trotz der Spannungen zwischen dem Westen und Russland hofft US-Präsident Donald Trump nach eigenen Worten auf ein engeres Verhältnis zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. "Hoffentlich wird er eines Tages vielleicht ein Freund sein - könnte passieren", sagte Trump am Donnerstag auf einer Pressekonferenz am Rande des Nato-Gipfels in Brüssels. Er kenne Putin einfach nicht so gut. 

Weiterlesen: US-Sonderermittler Mueller klagt 13 Russen an

"Er war sehr nett zu mir, als ich ihn getroffen habe. Ich war nett zu ihm." Putin sei aber vor allem sein Konkurrent. "Er ist nicht mein Feind. Ist er ein Freund? Nein, ich kenne ihn nicht gut genug. Aber die paar Male, als ich ihn getroffen habe, kamen wir gut miteinander aus", sagte Trump.

Mit Blick auf das Treffen mit Putin am Montag in der finnischen Hauptstadt Helsinki sagte Trump: "Ich hoffe, wir kommen gut miteinander aus. Ich denke, wir kommen gut miteinander aus. Aber am Ende ist er ein Konkurrent. Er repräsentiert Russland, ich repräsentiere die Vereinigten Staaten." Deshalb gehe es nicht um eine Frage von Freund oder Feind.