Entscheidung in Augsburg AfD will Journalisten von Parteitag ausschließen

Von dpa

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Alexander Gauland, AfD-Vorsitzender, Alice Weidel (l.), Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, und Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag beim Bundesparteitag in Augsburg. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpaAlexander Gauland, AfD-Vorsitzender, Alice Weidel (l.), Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, und Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag beim Bundesparteitag in Augsburg. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Augsburg. Die Rechtspopulisten verschärfen ihren Umgang mit Pressevertretern. Bei Personaldebatten sollen sie nicht dabei sein.

Die AfD untermauert ihre ohnehin kritische Haltung gegenüber den Medien. Der Bundesparteitag entschied am Sonntag in Augsburg, dass Journalisten von Parteitagen bei bestimmten Debatten ausgeschlossen werden können. 

In der Geschäftsordnung heißt es zwar, der Bundesparteitag sei grundsätzlich öffentlich. Jedoch können nach dem Beschluss künftig mindestens zehn stimmberechtigten Mitglieder beantragen, dass bestimmte Beratungen, insbesondere Personaldebatten, unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden sollen. Stimmt dem die Mehrheit der Delegierten des Parteitags zu, müssen die Journalisten den Saal verlassen.

Kommentar: AfD-Parteitag in Augsburg: Auf dem Weg zur „Altpartei“


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