Kipping: Das ist absurd Linke gegen Bau eines deutsch-französischen Kampfjets

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Linken Katja Kipping weist Pläne für Kampfjet zurück. Foto:imago/Jürgen HeinrichLinken Katja Kipping weist Pläne für Kampfjet zurück. Foto:imago/Jürgen Heinrich

Osnabrück. Linken-Chefin Katja Kipping hat deutsch-französische Pläne für den gemeinsamen Bau eines neuen Kampfjets als „absurd“ zurückgewiesen.

„ Statt Unsummen in die Rüstung zu stecken , sollte die Regierung eine soziale Offensive starten“, sagte Kipping unserer Redaktion. Besser als „neues Kriegsspielzeug“ sei ein kostenfreies, warmes und gesundes Mittagessen für Kinder in Kitas und Schulen. „High-Tech-Jets“ schafften keine Sicherheiten für die Menschen. „ Soziale Garantien sorgen dafür, dass die Menschen in Europa sicher arbeiten, sicher altern, ihre Kinder in Sicherheit aufziehen können“, erklärte Kipping. Mit dem Geld, das für die deutsch-französische Rüstungskooperation nötig sei, könne für soziale Zwecke sehr schnell sehr viel erreicht werden.

Bislang besteht das Projekt nur aus einer Absichtserklärung, aber Kanzlerin Angela Merkel ( CDU) machte klar, dass sie darin einen kräftigen Schub für Europa sieht. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach gar von einer „Revolution“.


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