Aufstockung des Bundes begrüßt DRK: 13,1 Millionen in Syrien brauchen Hilfe

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Laut DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt leben 70 Prozent der Syrer in extremer Armut. Foto: dpaLaut DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt leben 70 Prozent der Syrer in extremer Armut. Foto: dpa

Osnabrück. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat die Aufstockung der humanitären Hilfe für die Menschen in Syrien durch die Bundesregierung begrüßt und als „dringend nötig“ bezeichnet.

„Der Bedarf für unparteiliche, neutrale und unabhängige humanitäre Hilfe ist riesig“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt unserer Redaktion. Der Bund stellt zusätzlich eine Milliarde Euro zur Verfügung. Fast 70 Prozent der Syrer leben laut DRK in extremer Armut. 13,1 Millionen Menschen seien auf Unterstützung angewiesen. „Die Menschen haben häufig keinen Zugang zu sauberem Wasser und grundlegender Gesundheitsversorgung“, erklärte Hasselfeldt. Zudem fehle es an Einkommensmöglichkeiten für den Lebensunterhalt und oft sei die Basisinfrastruktur zerstört, beschädigt oder überlastet.

Das DRK ist laut Hasselfeldt seit sieben Jahren in Syrien aktiv und unterstützt dort seine Schwestergesellschaft, den Syrischen Arabischen Roten Halbmond, der monatlich für rund 4,5 Millionen Syrer humanitäre Hilfe leistet. Der Rote Halbmond sei in der Syrienkrise die einzige landesweit tätige Organisation für humanitäre Hilfe.


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