NOZ Agenda 200 Jahre Marx – noch immer aktuell?

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Osnabrück. 200 Jahre nach Karl Marx‘ Geburtstag ist Ökonomiekritik wieder virulent. Selbst Top-Manager haben Zweifel an den Folgen der Globalisierung. Der runde Geburtstag des Denkers ist Anlass für die nächste NOZ-Agenda-Diskussion in Osnabrück. Als Gast kommt unter anderem Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch, der in Moskau Marxismus-Leninismus studiert hat.

Während selbst ideologisch unverdächtige Wissenschaftler eine ungleiche Verteilung des Wohlstands beklagen, zahlen Durchschnittsverdiener zugleich Spitzensteuern und sind die Sozialausgaben in Deutschland hoch wie nie. Wie passt das zusammen? Was läuft schief? Was hätte Marx dazu gesagt? Werden seine Lehren wieder aktuell?

Und was hat er wirklich gesagt, was ist Legende? Diesen und anderen Fragen will sich die nächste NOZ-Agenda widmen. Neben einer Serie über Marx, seine Ideen und seine Wirkung lädt die Redaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung zu einer Podiumsdiskussion im Medienzentrum in Osnabrück mit Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke als Moderator ein. Am Donnerstag, 3. Mai, ab 19 Uhr kommen diese Gäste:

Prof. Dr. Werner Abelshauser ist einer der besten Kenner der deutschen Wirtschaftsgeschichte von Kaisers Zeiten bis heute. Der Historiker und Ökonom lehrt an der Bielefelder Fakultät für Geschichtswissenschaften und Philosophie und verfasste das Standardwerk „Deutsche Wirtschaftsgeschichte von 1945 bis in die Gegenwart“.

Dr. Dietmar Bartsch ist Vorsitzender der Linken-Fraktion im Deutschen Bundestag. Er hat in der DDR Ökonomie und an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Moskau Marxismus-Leninismus studiert. In seiner Promotion befasste sich Bartsch mit Verteilungsverhältnissen im Sozialismus.

Dr. Michael Heinrich gilt als einer der besten Marx-Kenner weltweit und ist Spezialist für „Das Kapital“, über das er die weit verbreitetste Einführung verfasst hat. Derzeit arbeitet der Berliner Politikwissenschaftler an einer dreibändigen, umfassenden Marx-Biografie, deren erster Teil am 26. April erscheint (www.marx-biografie.de).

Michael Seidel studierte Journalismus am „Roten Kloster“, wie der Volksmund zu DDR-Zeiten die Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität in Leipzig nannte. Heute ist er Chefredakteur der „Schweriner Volkszeitung“, die wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ zum Verbund von NOZ Medien gehört.

Sie wollen am 3.5. dabei sein? Für Ihre Anmeldung arbeiten wir mit dem Portal Eventbrite zusammen. Registrieren Sie sich online unter der Adresse nozagenda.eventbrite.de.

Außerdem ist eine telefonische Kartenreservierung möglich unter der Nummer 0541/310-288 (Montag bis Freitag von jeweils 10 bis 15 Uhr).

Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Pro Anmeldung können max. 4 Karten reserviert werden. Der Eintritt ist frei, Einlass ab 18.30 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im NOZ-Medienzentrum am Breiten Gang 10-16, Ecke Berliner Platz.


Bisherige NOZ-Agenda-Themen und Gäste (Auswahl):

Populismus & Politik mit u.a. Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, Emnid-Forscher Klaus Peter Schöppner, Social-Media-Professor Thorsten Quandt

50 Jahre 1968 mit u.a. Grünen-Legende Hans-Christian Ströbele und Rebellionsforscher Prof. Dr. Frank Hillebrandt

SPD – Partei in der Krise mit u.a. SPD-Urgestein Franz Müntefering, SPD-Landeschef Stephan Weil, Forsa-Chef Manfred Güllner, Juso Jesco Groschek

Essen & Ethik mit u.a. Drei-Sterne Koch Thomas Bühner, Bauernverbands-Geschäftsführer Bernhard Krüsken, McDonalds-Manager Oliver Mix

Migration und Integration mit u.a. dem SPD-Innenpolitiker Boris Pistorius, Bestseller-Autor Thilo Sarrazin, Terre-des-hommes-Chefin Danuta Sacher

Religion und Gewalt mit u.a. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, Landesbischof Ralf Meister und Michael Schmidt-Salomon (Giordano-Bruno-Stiftung)

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