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Neuer Bundessozialminister Heil: Grundrente bis spätestens zur Mitte der Wahlperiode

Von dpa

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, will die von Union und SPD geplante Grundrente bis spätestens zur Mitte der Wahlperiode umsetzen. Foto: Gregor FischerHubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, will die von Union und SPD geplante Grundrente bis spätestens zur Mitte der Wahlperiode umsetzen. Foto: Gregor Fischer

Berlin. Bundessozialminister Hubertus Heil peilt an, die von Union und SPD geplante Grundrente bis spätestens zur Mitte der Wahlperiode umzusetzen. Das sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag).

Der Minister schloss zugleich eine generelle Verlängerung der Lebensarbeitszeit aus. „Ich kann nur dazu raten, sich die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Menschen anzuschauen. Es gibt Menschen, die länger arbeiten wollen - andere können einfach nicht mehr“, sagte Heil. „Mit mir wird es keine Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters geben.“

Nach den Plänen der großen Koalition sollen diejenigen, die Jahrzehnte gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt haben, nach 35 Beitragsjahren eine Grundrente zehn Prozent über der Grundsicherung erhalten.