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NOZ-Agenda-Abend in Osnabrück Die SPD – Partei ohne Zukunft?

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Osnabrück. Erholt sich die SPD von ihrer Krise? Beim nächsten NOZ-Agenda-Abend diskutieren am Montag, 19. März, mit Franz Müntefering, Stephan Weil und Jesco Groschek Sozialdemokraten aus drei Generationen in Osnabrück über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft ihrer Partei. Forsa-Chef Manfred Güllner sagt, was der Wähler denkt.

Die SPD steckt im Tief – und doch ist die Lage der Partei noch harmlos, wenn man ins europäische Ausland blickt. Ob die einst ruhmreiche Partei von François Mitterand in Frankreich, in den Niederlanden, Griechenland, auch in Ostdeutschland: Vielerorts kommen die Sozialdemokraten nur noch auf einstellige Werte.

Wofür braucht es noch die SPD? Mit welchen Akzenten kommt sie aus der Krise? Was muss Andrea Nahles leisten, falls der Parteitag sie im April zur neuen Vorsitzenden wählt? Ist die Teilhabe an der Großen Koalition Hilfe oder Last?

In unserem Medienzentrum in Osnabrück diskutieren darüber auf dem nächsten NOZ-Agenda-Podium führende Sozialdemokraten aus drei Generationen – und ein Forsa-Forscher sagt, was die Wähler von der Partei halten und erwarten.

Moderator ist Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke. Auch NOZ-Bundeskorrespondentin Beate Tenfelde wird zu Wort kommen. Auf dem Podium sind zu Gast:

Franz Müntefering, 78, war SPD-Bundesvorsitzender, Vizekanzler, Bundesminister, Fraktionschef, Bundesgeschäftsführer, Landesminister und Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion. Großen Respekt erwarb sich der Sauerländer darüber hinaus, weil er 2007 aus der Spitzenpolitik ausschied, um seine sterbenskranke Frau zu pflegen.

Stephan Weil, 59, ist Ministerpräsident und Vorsitzender der SPD in Niedersachsen. Obgleich weder in Präsidium noch Bundesvorstand vertreten, hat seine Stimme schon wegen der Größe seines Landesverbandes Gewicht – und weil der volksnahe frühere Bürgermeister gegenwärtig einer der wenigen Gewinnertypen seiner Partei ist, der die CDU bei Wahlen besiegt.

Jesco Groschek, 26, gehört dem Juso-Landesvorstands in Nordrhein-Westfalen an. Zuletzt machte er Schlagzeilen, weil er an der Seite von Juso-Chef Kevin Kühnert gegen die Neuauflage einer Großen Koalition mobilisierte – und zwar im direkten Gegensatz zu seinem Vater Michael Groschek, seines Zeichens Landesvorsitzender der SPD an Rhein und Ruhr.

Manfred Güllner gehört den Sozialdemokraten ebenfalls an – und kritisiert sie regelmäßig in aller Schärfe. Der Gründer und Gesellschafter des Berliner Meinungsforschungsinstituts Forsa beobachtet und analysiert die politische Stimmung im Land und die Entwicklung der SPD seit Jahrzehnten. In Gerhard Schröders aktiven Zeiten war er einer der engsten Berater des Bundeskanzlers.

Sie wollen am 19.3. dabei sein? Für Ihre Anmeldung arbeiten wir mit dem Portal Eventbrite zusammen. Registrieren Sie sich online unter der Adresse www.nozagenda-spd.eventbrite.de.

Außerdem ist eine telefonische Kartenreservierung möglich unter der Nummer 0541/310-1099 (Montag bis Freitag von jeweils 10 bis 13 Uhr).

Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Pro Anmeldung können max. 4 Karten reserviert werden. Der Eintritt ist frei, Einlass ab 18.30 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.


Regelmäßig befasst sich unserer Redaktion im Rahmen der Reihe NOZ Agenda vertieft mit Fragen der Zeit. Bestandteil ist neben Themenwochen in unseren Medien stets auch eine Podiumsveranstaltung in Osnabrück. Dabei ging es zuletzt unter anderem um:

Populismus & Politik mit u.a. Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, Emnid-Forscher Klaus Peter Schöppner, Social-Media-Professor Thorsten Quandt

Essen & Ethik mit u.a. Drei-Sterne Koch Thomas Bühner, Bauernverbands-Geschäftsführer Bernhard Krüsken, McDonalds-Manager Oliver Mix

Migration und Integration mit u.a. dem SPD-Innenpolitiker Boris Pistorius, Bestseller-Autor Thilo Sarrazin, Terre-des-hommes-Chefin Danuta Sacher

Religion und Gewalt mit u.a. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, Landesbischof Ralf Meister und Michael Schmidt-Salomon (Giordano-Bruno-Stiftung)

Energie mit u.a. Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel, RWE-Vorstand Arndt Neuhaus, Stahl-Präsident Hans-Jürgen Kerkhoff

Problemfall Pflege mit u.a. Pflege-Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Egon Brysch (Vorsitz Deutsche Stiftung Patientenschutz), Assauer-Tochter Bettina Michel

Fleisch oder kein Fleisch mit u.a. Schlachtunternehmer Clemens Tönnies und dem Generalsekretär der Bundesstiftung Umwelt, Dr. Heinrich Bottermann

25 Jahre Mauerfall mit u.a. Zeitzeuge und Innenminister a.D. Rudolf Seiters, Nato-General Harald Kujat, Russlands Botschafter Wladimir Grinin

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