Kurzer Sommer, lange Folgen 50 Jahre 1968: Was war? Was blieb? Die NOZ lädt ein.

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Osnabrück. Politik, Sexualität, Musik: 1968 ging es um mehr als nur Studentenproteste. Die NOZ blickt derzeit mit wöchentlichen Themenpaketen zurück. Höhepunkt ist eine Podiumsdiskussion am 20. März mit dem Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele, Schauspielerin Ingrid Steeger und Rebellionsforscher Frank Hillebrandt.

1968 ist gescheitert – einerseits. Weder die Basisdemokratie im politischen Raum noch die Kommunen im privaten Umfeld haben Bestand gehabt. Andererseits bedeutete das Jahr vielleicht erst die endgültige Demokratisierung der Bundesrepublik und den Bruch mit alten politischen und sozialen Strukturen.

50 Jahre später blickt die NOZ zurück und fragt: Was war? Was blieb? In wöchentlichen Themenschwerpunkten kommen seit Jahresbeginn Experten und Zeitzeugen zu Wort. Flankiert wird diese Reihe jetzt zur Halbzeit von einer Podiumsdiskussion unter Moderation von Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke, zu der wir für Dienstag, 20. März, in unser Medienzentrum in Osnabrück einladen und uns über diese Gäste freuen:

Hans-Christian Ströbele, Grünen-Legende, war 1968 als Zeitzeuge mitten im Zentrum des Geschehens. Kurz zuvor hatte er sein Rechtsreferendariat in der Kanzlei des Anwalts Horst Mahler begonnen, war Mitgründer des „Sozialistischen Anwaltskollektivs“ in Berlin und verteidigte Studentendemonstranten ebenso wie später auch RAF-Terroristen.

Ingrid Steeger steht für eine andere Facette des Jahres 1968, in dem ihre Karriere in Show und Schauspiel begann. Zunächst spielte sie in Softpornos mit, zum Star und Sexsymbol wurde Steeger später in dem mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Format „Klimbim“, das die bürgerliche Gesellschaft provozierte und persiflierte. Heute lebt sie zurückgezogen in München.

Prof. Dr. Frank Hillebrandt ist Soziologe und Experte für Rock, Rebellion und Populärkultur. Momentan arbeitet er an einem Buch über Woodstock, hat allerdings auch ein grundlegendes Werk zur Praxistheorie der Soziologie verfasst. Er hat den Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie der Fernuniversität Hagen inne.

Sie wollen am 20.3. dabei sein? Registrieren Sie sich online unter www.nozagenda-1968.eventbrite.de.

Für Ihre Anmeldung arbeiten wir mit dem Portal Eventbrite zusammen. Außerdem ist eine telefonische Kartenreservierung möglich unter 0541/310-1000 (Montag bis Freitag von jeweils 10 bis 13 Uhr).

Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Pro Anmeldung können max. 4 Karten reserviert werden. Der Eintritt ist frei, Einlass ab 18.30 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.


Regelmäßig befasst sich unserer Redaktion im Rahmen der Reihe NOZ Agenda vertieft mit Fragen der Zeit. Bestandteil ist neben Themenwochen in unseren Medien stets auch eine Podiumsveranstaltung in Osnabrück. Dabei ging es zuletzt unter anderem um:

Populismus & Politik mit u.a. Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, Emnid-Forscher Klaus Peter Schöppner, Social-Media-Professor Thorsten Quandt

Essen & Ethik mit u.a. Drei-Sterne Koch Thomas Bühner, Bauernverbands-Geschäftsführer Bernhard Krüsken, McDonalds-Manager Oliver Mix

Migration und Integration mit u.a. dem SPD-Innenpolitiker Boris Pistorius, Bestseller-Autor Thilo Sarrazin, Terre-des-hommes-Chefin Danuta Sacher

Religion und Gewalt mit u.a. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, Landesbischof Ralf Meister und Michael Schmidt-Salomon (Giordano-Bruno-Stiftung)

Energie mit u.a. Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel, RWE-Vorstand Arndt Neuhaus, Stahl-Präsident Hans-Jürgen Kerkhoff

Problemfall Pflege mit u.a. Pflege-Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Egon Brysch (Vorsitz Deutsche Stiftung Patientenschutz), Assauer-Tochter Bettina Michel

Fleisch oder kein Fleisch mit u.a. Schlachtunternehmer Clemens Tönnies und dem Generalsekretär der Bundesstiftung Umwelt, Dr. Heinrich Bottermann

25 Jahre Mauerfall mit u.a. Zeitzeuge und Innenminister a.D. Rudolf Seiters, Nato-General Harald Kujat, Russlands Botschafter Wladimir Grinin

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