Ressortaufteilung von SPD, CDU/CSU Große Koalition: Das sollen die neuen Bundesminister werden

Von afp

Haben Chancen auf einen Ministerposten: Horst Seehofer (CSU, von oben links), Katarina Barley (SPD), Olaf Scholz (SPD), Martin Schulz (SPD), Andreas Scheuer (CSU) und Dorothee Bär (CSU). Collage: NOZ, Fotos: dpaHaben Chancen auf einen Ministerposten: Horst Seehofer (CSU, von oben links), Katarina Barley (SPD), Olaf Scholz (SPD), Martin Schulz (SPD), Andreas Scheuer (CSU) und Dorothee Bär (CSU). Collage: NOZ, Fotos: dpa

Berlin. Im Poker um die Kabinettsposten in einer schwarz-roten Bundesregierung gilt die SPD als großer Sieger. So könnte das neue Kabinett aussehen.

An die Sozialdemokraten gehen laut Koalitionsvertrag die Schlüsselressorts Außen- und Finanzministerium sowie das Ressort für Arbeit und Soziales, die CSU kann sich über das um den Bereich „Heimat“ ergänzte Innenministerium freuen. Die CDU musste dagegen Abstriche machen. Ein Überblick über die Ressortverteilung und die mögliche Besetzung:

Der bisherige Innenminister Thomas de Maizière geht leer aus, nachdem sein Ressort an die CSU fällt. Außerdem zieht es wohl auch die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die als mögliche Nachfolgerin Merkels gehandelt wird, vorerst nicht nach Berlin. Auch für Finanz-Staatssekretär Jens Spahn, dem große Ambitionen nachgesagt werden, scheint kein Platz im Kabinett zu sein.