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Pflichtübung in der „Eishalle“ DBB-Pokal: Panthers nach 80:45 in Hannover in Runde drei – Zweite Garde nutzt Chance

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<em>Lila-weiße Glückwünsche</em> gab es für die Panthers am Sonntag von (v. l.) David Pisot, Alexander Ukrow & Co. Foto: KemmeLila-weiße Glückwünsche gab es für die Panthers am Sonntag von (v. l.) David Pisot, Alexander Ukrow & Co. Foto: Kemme

Osnabr./Hannover. Kurzen Prozess machte Bundesligist GiroLive Panthers gestern Abend in der 2. Runde des DBB-Pokals beim Zweitligisten TK Hannover. Nach der minimalen Gesamtspielzeit von nicht einmal 80 Minuten hatten die Basketballdamen aus Osnabrück ihre Pflichtaufgabe mit 80:45 (41:15) souverän erledigt.

In der offensichtlich nicht geheizten „Eishalle“ der Leibnizhalle ließen die in allen Belangen überlegenen Panthers den biederen Gastgeberinnen nicht den Hauch einer Chance. Obwohl die Gäste auf den Einsatz der leicht angeschlagenen Ali Schwagmeyer und Michelle Müller verzichteten, wurde der Vorsprung von Viertel zu Viertel kontinuierlich ausgebaut. Nach dem 29:6-Blitzstart (10.) ging der Bundesligaachte mit einer komfortablen 41:15-Führung (20.) in die Pause.

Auch in der zweiten Halbzeit ließen Jessica Höötmann & Co. kaum nach: Zwar spielte die Defense im dritten Viertel (61:32/30.) etwas offener, doch im letzten Abschnitt (19:13) zogen die Panthers wieder an und gewannen letztlich mit 80:45.

Headcoach Christian Kaiser („Mir war vorher klar, dass Hannover uns nicht richtig fordern konnte“) nutzte die Gelegenheit, um seiner „zweiten Garde“ reichlich Einsatzminuten zu verschaffen. Und Larissa Schwarz (6 Punkte), Katharina Schulte to Bühne (10) und Melina Knopp (13) packten die Bewährungschance mit couragierten Leistungen beim Schopf.

Komplettiert wurde das Panthers-Team in Hannover durch Höötmann (11), Sabrina Ochs (14), Juliane Höhne (4), Angela Pace (14) und Jasmine Byrd (8). „Der Leistungsunterschied zwischen Erster und Zweiter Liga ist enorm groß. Es wird auch völlig unterschiedlich trainiert“, hakte Kaiser die Partie ab. In Runde 3 warten nun andere Kaliber: so wie der überraschende Bundesliga-Spitzenreiter Hurricanes Rotenburg, der am Dienstag den Zweitligisten TSV Quakenbrück beim 69:44-Sieg in der Artland Arena souverän bezwungen hatte.

Beim nächsten Bundesliga-Heimspiel dürfen die Panthers übrigens auf neue Fans hoffen. Die VfL-Delegation mit Alex Ukrow, Tommy Reichenberger, David Pisot und Simon Zoller hatte mit Familien am Sonntag sichtlich Spaß beim spannenden 72:66-Erfolg gegen Herne.


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