Osnabrückerinnen damit Letzter Kein Spielrecht: Punktabzug gegen Panthers

Hat erst jetzt die Spielberechtigung: Jasmine Thomas (rechts). Foto: Moritz FrankenbergHat erst jetzt die Spielberechtigung: Jasmine Thomas (rechts). Foto: Moritz Frankenberg

Osnabrück. Auf dem Parkett ging das Auftaktspiel der Girolive-Panthers in Rotenburg/Scheeßel nur 70:72 verloren – nun aber hat die Spielleitung der Frauen-Basketball-Bundesliga die Partie mit 0:20 aus Sicht der Panthers gewertet. Dazu wurde den Osnabrückerinnen ein Punkt abgezogen und eine Geldstrafe auferlegt.

Der Grund: Die Spielberechtigung für Neuzugang Jasmine Thomas lag nicht vor. „Wir haben von uns aus allen Papierkram rechtzeitig erledigt und sind so davon ausgegangen, dass sie spielen darf. Das Problem war: die Freigabe aus Schweden, wo sie zuletzt aktiv war, ist erst nach dem Wochenende eingetroffen“, erklärt Panthers-Trainerin Juliane Höhne und ergänzt, dass die Geschichte „natürlich sehr ärgerlich, aber kein Weltuntergang“ sei.

Der Spielausschuss hatte den Panthers eine siebentägige Einspruchsfrist gegen die Entscheidung eingeräumt – Höhne aber signalisierte am Mittwochabend bereits, dass man auf einen Einspruch verzichten werde, da die Sachlage nach den Statuten eindeutig sei. „Wir hatten vor der Partie extra noch einmal in Schweden nachgefragt, ob alles in Ordnung sei – die Ansage von dort, dass erst jetzt die Freigabe erteilt wird, kam aber leider auch erst nach der Partie und damit zu spät für uns“, erklärte Höhne. Aufbauspielerin Thomas war kurzfristig verpflichtet worden, hatte im Flieger nach Deutschland erstmals die Systeme der Panthers studiert und war erst am Donnerstag in Osnabrück eingetroffen .

„Nun müssen wir eben ein Spiel mehr gewinnen“, weiß Höhne angesichts der Tatsache, dass die Panthers nun durch den Punktabzug mit einem Zähler Rückstand ganz am Ende der Tabelle stehen . Zugute komme der Mannschaft dabei aber trotz allem die Erfahrung, die das Team nach schwieriger Vorbereitung bei der knappen Niederlage nach guter Leistung am Wochenende gemacht hat: „Wir können mithalten in der Bundesliga. Und wir haben den Vorteil, dass wir Jasmine bereits unter Wettkampfbedingungen integrieren konnten“, sagt Höhne.


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