Höhne und Eggers übernehmen Panthers trennen sich zur neuen Saison von Trainer Kaiser

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Die Basketballerinnen des Osnabrücker SC werden in der kommenden Saison nicht mehr von Trainer Christian Kaiser betreut. Archivfoto: Helmut KemmeDie Basketballerinnen des Osnabrücker SC werden in der kommenden Saison nicht mehr von Trainer Christian Kaiser betreut. Archivfoto: Helmut Kemme

Basketball-Zweitligist Girolive-Panthers und Trainer Christian Kaiser gehen in der kommenden Saison getrennte Wege. Das hat der Osnabrücker SC am Mittwochmorgen bekannt gegeben. Am Dienstag waren die Spielerinnen informiert worden, die am Wochenende im Pokal-Halbfinale gefordert sind.

„Wir haben lange darüber nachgedacht. Es hat wochenlange Diskussionen gegeben“, sagte Julia Riethmüller, OSC-Geschäftsführerin und Managerin der Panthers. Die gemeinsame Nachfolge sollen die bisherige Spielertrainerin Juliane Höhne und Ko-Trainer Stefan Eggers als Duo übernehmen. Die Entscheidung, dass mit dem 31-jährigen Kaiser nun ein „Kind des OSC“ sein Amt abgeben muss, „fällt sicherlich nicht leicht, aber man muss solche Schritte wagen, weil man sonst nicht weiter nach vorne kommt“, sagte der stellvertretende OSC-Vorsitzende Wolfgang Münnich, der betonte, die Entscheidung sei gemeinsam von Vereinsvorstand und Geschäftsführung getroffen worden.

Auch für Kaiser, der nach wie vor hauptberuflich beim OSC angestellt ist, ergäben sich Entwicklungsmöglichkeiten: „Er hat den OSC kennengelernt, dann den OSC und wieder den OSC. Er kann sich nur weiterentwickeln, wenn er auch mal etwas anderes sieht“, sagte Geschäftsführer Peter Abs, der in der kommenden Saison wieder die Geschicke der Panthers lenkt, während sich Riethmüller vorrangig auf andere Aufgaben im Verein konzentriert. „Er hat Erfolge, er hat Basketballverstand“, lobte Abs den zum Saisonende scheidenden Trainer und zeigte sich überzeugt, dass Kaiser im Basketball schnell eine neue Aufgabe finden werde.

„So ist es in diesem Geschäft. Die Entscheidung habe nicht ich getroffen, aber ich muss sie hinnehmen. Ob es die richtige Entscheidung ist, muss nicht ich bewerten“, sagte Kaiser, der inzwischen in der dritten Saison hauptverantwortlich die Panthers betreut und zuvor bereits knapp drei Jahren als Ko-Trainer bei den OSC-Frauen an der Seitenlinie gestanden hatte.


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