Panthers starten den Reißwolf OSC-Basketballerinnen wollen Tabellenführung verteidigen

Von Ansgar Maßbaum

Zum vorerst letzten Mal wird Britta Worms (rechts) für die Panthers gegen Wolfenbüttel auflaufen. Foto: Helmut KemmeZum vorerst letzten Mal wird Britta Worms (rechts) für die Panthers gegen Wolfenbüttel auflaufen. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. In der freien Wildbahn gelten sowohl der Wolf als auch der Panther als laufstark, kampfbereit, angriffslustig – und sind stets auf der Suche nach Beute. Die Girolive-Panthers und das Wolfpack Wolfenbüttel wollen diese Attribute am morgigen Sonntag (18 Uhr, OSC Halle A) aufs Parkett bringen, wenn sie in der 2. Frauen-Basketball-Bundesliga um die Tabellenführung streiten.

Der daheim noch ungeschlagene Spitzenreiter aus Osnabrück erwartet mit Wolfenbüttel (Rang drei) nach Braunschweig und Neuss das dritte Topteam in Folge. „Es stehen sich die beiden defensivstärksten Mannschaften der Liga gegenüber. Das wird eine spannende Aufgabe“, ist sich Panthers-Headcoach Christian Kaiser sicher.

Der Trainer erwartet ein kampfbetontes Match gegen die Ostniedersachsen, die von Ex-OSC-Trainerin Hanna Ballhaus gecoacht werden. „Wolfenbüttel spielt aus einer kontrollierten Defensive zügig nach vorne. Dort agieren sie sehr variabel“, so Kaiser.

Aufpassen müssen die Panthers auf die erst kürzlich zum Kader gestoßenen US-Amerikanerinnen Raelyn Prince und Sharmaine Reaves. Mit 14 Punkten und zehn Rebounds setzte Prince gegen Braunschweig (68:62) eine Duftmarke. Auch Reaves gefiel mit 13 Punkten. Daneben sollten die Osnabrückerinnen ein Auge auf die formstarke Ex-OSC-Spielerin Klaudia Grudzien haben.

Die Panthers wollen da fortfahren, wo sie zuletzt aufgehört haben. Die erfahrenen Kräfte um Pace, Horn, Sokoll-Potratz, Knopp und Höhne überzeugten in den entscheidenden Situationen mit Ruhe und Abgeklärtheit. Und auch die jungen Kräfte gaben mit energischem Einsatz die nötigen Impulse. „Wir sind bisher von Verletzungen verschont geblieben und können die letzten drei Partien mit voller Kraft angehen“, freut sich Kaiser.

Für Osnabrücks Britta Worms wird die morgige Partie vermutlich erst einmal die letzte für die Panthers in heimischer Halle sein. Ab Januar wird die 26-Jährige weiter an ihrem Jurastudium feilen und dem Team fehlen. Mit durchschnittlich 12,6 erzielten Punkten ist Worms eine der treffsichersten im Team.

Mit einer vollen Halle im Rücken soll der November zu einem goldenen für den Zweitligisten werden. „Die Aktion heißt: Wir machen die 1000 voll“, hofft Kaiser auf viele Zuschauer.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN