Der Plan und die Praxis Panthers siegen 63:61, brauchen aber mehr Konstanz

Von Ansgar Maßbaum

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Topscorerin in Wuppertal: Britta Worms. Foto: KemmeTopscorerin in Wuppertal: Britta Worms. Foto: Kemme

Wuppertal. Fast wäre der kesse Aufsteiger aus Wuppertal zum Stolperstein für die Girolive-Panthers geworden, aber eben nur fast. Mit 63:61 (40:28), sicherten sich Osnabrücks Zweitliga-Basketballerinnen – wie vergangene Woche gegen Hannover in einem am Ende unnötig spannenden Spiel – knapp gegen den Barmer TV 1846 Wuppertal zwei wichtige Punkte. Damit eroberten die Panthers mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel die Tabellenführung von den Braunschweigern wieder zurück.

Osnabrücks Coach Christian Kaiser pustete nach dem erneuten Krimi an der Wupper kräftig durch. „Eigentlich lief alles nach Plan. Aber dann verschläft die komplette Mannschaft zwei Minuten des Spiels und wir fangen wieder von vorne an“, sagte Kaiser und ergänzte, „irgendwann wird es nicht mehr reichen, ein Spiel knapp über die Bühne zu retten.“ Was den Trainer beim starken Liganeuling (vier Siege, eine Niederlage) störte, war die Phase nach der 28. Minute, als die zwei versenkten Freiwürfe nach einem Foul an Topscorerin Britta Worms (15 Punkte) versenkt waren und der Drops mit einer 17-Punkte-Führung gelutscht zu sein schien. Aber dann warfen die Wuppertalerinnen um Franziska Goessmann, Savannah Morgan und Michaela Stankova gleich fünf Dreier ins Netz. Neuer Spielstand: unr noch 49:47 für die Panthers. Der TV 1846 war wieder im Spiel und witterte die Chance, die Partie noch zu drehen. Die Panthers aber ließen den Gegner nicht mehr an sich vorbeiziehen und verteidigten schlussendlich in einem hart geführten letzten Viertel (13:14 aus Sicht der Osnabrückerinnen) den wertvollen Sieg.

Kaiser versuchte zu erklären: „Wir sind wieder in alte Mechanismen verfallen, die wir glaubten, abgestellt zu haben. Wir müssen eine Konstanz über 40 und nicht 38 Minuten erzielen“, sagte er und fügte hinzu: „Ohne diesen Blackout gewinnen wir klar mit 10 Punkten Unterschied.“ Der nächste Heimspiel-Gegner der Panthers , Phönix Hagen, siegte übrigens bei Tabellenführer Eintracht Braunschweig. Dazu Kaiser: „Diese Liga ist einfach verrückt.“

Panthers: Tonia Dölle (-), Juliane Höhne (4 Punkte), Alysa Horn (12/2 3-er), Melli Knopp (13/2), Marisa Koopmann (2), Wiebke Kropp-Büttner (-), Michelle Müller (3), Susanne Niehaus (3/1), Angela Pace (6), Annemarie Potratz (3), Katrin Sokoll-Potratz (2), Britta Worms (15).


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