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Immer die passende Antwort Panthers setzen sich bei Aufsteiger Bamberg 78:70 durch – Kaiser: Liegen über Soll

Von Sportredaktion

<em>Nicht zu stoppen:</em> Panthers-Aufbauspielerin Angela Pace (von links) zieht immer wieder gut zum Korb. Hier kommen Brett Benzio und Liisi Sokman zu spät. Foto: Dennis LindsayNicht zu stoppen: Panthers-Aufbauspielerin Angela Pace (von links) zieht immer wieder gut zum Korb. Hier kommen Brett Benzio und Liisi Sokman zu spät. Foto: Dennis Lindsay

Bamberg. Gegen 3 Uhr nachts waren die Bundesliga-Basketballerinnen der GiroLive Panthers wieder in Osnabrück. Lang war die Fahrt zurück aus dem 450 Kilometer entfernten Bamberg. Trotzdem war die Stimmung bei der Reisegruppe gut. „Mit einem Sieg fährt sich so eine Strecke natürlich entspannt“, sagt Panthers-Trainer Christian Kaiser. 78:70 hatte sein Team bei der DJK gewonnen.

„Wir haben nicht überragend gespielt, aber gut“, berichtet Kaiser: „Und wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen haben.“ Über das ganze Feld wollten sie aggressiv verteidigen und so vor allem die Bambergerinnen Jessica Miller und Janae Young unter Druck setzten.

Bei Miller gelang es ganz gut, bei Young weniger. 35 Punkte erzielte die Amerikanerin. Dennoch war Kaiser zufrieden. „Wenn eine Spielerin beim Gegner 35 Punkte macht, wir am Ende aber gewinnen, ist mir das egal.“

Die meiste Zeit hatten die Panthers, die zuvor drei Spiele in Folge verloren hatten, die Partie gut im Griff. Bereits nach dem ersten Viertel lagen sie 22:14 in Front. Kurz vor der Halbzeit kam der Aufsteiger wieder heran. Miller klaute den Panthers beim Einwurf den Ball und versenkte mit der Pausensirene einen Dreier aus vollem Lauf im Korb zum 31:35.

Kurz darauf legten die Gastgeberinnen vor 400 Zuschauern nach. Dank des viertelübergreifenden 14:1-Laufes glichen sie zum 35:35 aus.Doch die Panthers fanden die richtige Antwort. Vor allem Angela Pace (24 Punkte) und Alison Schwagmeyer (18) und Juliane Höhne (13) zogen immer gut zum Korb.

Mitte des letzten Viertels brachte Young die Bambergerinnen mit zwölf Punkten in Serie noch einmal auf 60:65 herangebracht. Doch auch diesen „Angriff“ wehrten die Panthers, die hochprozentig trafen, ab und holten den sechsten Sieg im zehnten Spiel. „Zehn Punkte wollten wir in der Hinrunde holen, mit zwölf liegen wir schon jetzt über dem Soll, und nach unten haben wir nun auch ein wenig Luft“, sagt Kaiser. Vielleicht fällt ja noch ein Zubrot ab. Am Donnerstag kommt um 19.30 Uhr Wasserburg in die OSC-Halle zum letzten Spiel des Jahres.