„Noch nicht beim Maximum“ Panthers verlieren Test gegen Bundesligist Herne 55:78

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Energisch: Panther Alysa Horn (links) zeigte Einsatz. Foto: Helmut KemmeEnergisch: Panther Alysa Horn (links) zeigte Einsatz. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Mit 55:78 haben die Zweitliga-Basketballerinnen der Girolive-Panthers am Montagabend ein Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten Herner TC verloren. Trotz der zweiten Niederlage im zweiten Test war Panthers-Trainer Christian Kaiser zufrieden: „Herne wird in der Saison zu den Top-Drei gehören. Es war ein guter Test für uns.“

Vor allem mit einer energischen, quirligen Defensivleistung gefielen die Panthers und machten es den Gästen schwer, die im Abschluss nicht ihren besten Tag erwischten und ihren Trainer Marek Piotrowski ein ums andere Mal verzweifeln ließen. Herne konnte sich die Fehlwürfe leisten, denn die Panthers selbst deuteten nur phasenweise an, wie gefährlich sie im Angriff sein können. 4:18 Minuten dauerte es, bevor Neuzugang Alysa Horn den ersten Punkt von der Freiwurflinie erzielte, anderthalb weitere Minuten bis zu den nächsten Freiwürfen. Dieses Mal versenkte Horn beide zum Stand von 3:13.

Danach trafen vor allem Juliane Höhne (18 Punkte), Horn und die agile Angela Pace (beide 12 Punkte), aber Hernes Vorsprung geriet nie in Gefahr. Aus dem 28:39 zur Halbzeit wurde ein 55:78 mit der Schlusssirene.

„Hinten gut verteidigen und dann Gas geben“ lautet die Philosophie von Panthers-Trainer Kaiser, der Fortschritte sah, aber auch feststellte: „Wir sind noch nicht beim Maximum. Das werden wir auch zum Saisonstart noch nicht sein. Wir müssen uns in der Saison weiter entwickeln, die jungen Spielerinnen müssen noch in die Liga wachsen.“ Zuversichtlich stimmt ihn, dass es ab dem 21. September in der 2. Bundesliga nicht mehr gegen Teams vom Kaliber Herne gehen wird. „Die Gegner werden andere sein“, sagte Kaiser, der auf eine baldige Rückkehr der erkrankten Britta Worms hofft.


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