Nach Trainingslager in Berlin Girolive-Panthers testen nächste Woche gegen Herner TC

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Im Trainingszentrum von Alba Berlin haben sich die Girolive-Panthers um Trainer Christian Kaiser (Mitte) auf die Zweitliga-Saison vorbereitet. Foto: PrivatIm Trainingszentrum von Alba Berlin haben sich die Girolive-Panthers um Trainer Christian Kaiser (Mitte) auf die Zweitliga-Saison vorbereitet. Foto: Privat

Osnabrück. Mit einem fünftägigen Trainingslager in Berlin haben sich die Girolive-Panthers auf die Saison in der 2. Basketball-Bundesliga eingestimmt. „Das hat uns auf jeden Fall etwas gebracht“, sagt Trainer Christian Kaiser, der mit der Mannschaft, Kotrainer Stefan Eggers und Managerin Julia Riethmüller in der Hauptstadt am Zusammenspiel auf und neben dem Feld arbeitete.

Einen Tag verwendeten die Panthers aufs Teambuilding. In einem Gruselkabinett ließen sich die Basketballerinnen erschrecken, um später bei einer Bootsfahrt auf der Spree die Seele baumeln zu lassen. „Wir waren als Team eine ganze Woche mal außerhalb von Osnabrück unterwegs und sind zusammengewachsen“, bilanziert Kaiser.

Eine Findungsphase ist notwendig: Mit Melina Knopp, Marisa Koopmann, Annemarie Potratz, Katrin Sokoll-Potratz, Britta Worms und Michelle Müller ist die halbe Mannschaft aus der Vorsaison beim OSC geblieben, muss aber mehrere neue Spielerinnen aufnehmen.

Pünktlich zum Trainingslager in Berlin ist die US-Amerikanerin Angela Pace zu den Panthers gestoßen, die in der vergangenen Spielzeit zunächst zum Kader gehörte, mit einer Schulterverletzung aber die gesamte Saison verpasste. Auch die Neuzugänge Juliane Höhne, Alysa Horn, Susanne Niehaus, Birte Seyer und Wiebke Kropp-Büttner sowie Nachwuchsspielerin Tonia Dölle waren in Berlin mit an Bord.

Nicht nur menschlich, sondern auch in der sportlichen Vorbereitung „sind wir gut dabei“, findet Kaiser. Anfang August hatte der Zweitligist das Training aufgenommen. Acht Übungseinheiten standen in Berlin auf dem Programm, um die Abläufe in der Offensive und die Abstimmung in der Verteidigung weiter zu optimieren. Dafür durften die Panthers dank Kaisers Kontakten das Trainingszentrum des achtfachen Deutschen Meisters Alba Berlin nutzen. „Das war super“, ist der Osnabrücker Trainer nachhaltig begeistert, auch vom Austausch mit Verantwortlichen des Hauptstadtklubs. „Vielleicht kann man etwas von Albas Erfolgsrezept kopieren, natürlich in einem deutlich kleineren Rahmen“, sagt Kaiser.

Ob die Schritte auf Alba-Parkett Erfolgsspuren hinterlassen haben, wollten die Panthers am Wochenende testen: Im Test bei Bundesligist Oberhausen unterlagen die Osnabrückerinnen 49:56. „Wir haben uns gegen den deutschen Vizemeister sehr gut verkauft“, befand Kaiser. „Natürlich gibt es immer einige Verbesserungspunkte, aber körperlich konnten wir gut dagegenhalten.“

Am Montag, 8. September, nimmt der OSC die nächste Standortbestimmung in Angriff. Im einzigen Heimspiel der Saisonvorbereitung treffen die Panthers ab 18 Uhr in der Halle A des OSC auf den Herner TC. Der Eintritt ist frei, am Eingang werden Spenden für die Jugendabteilung gesammelt. Herne schloss die Play-offs in der Vorsaison als Dritter ab. „Das ist ein Testgegner, der uns alles abverlangt, aber wir suchen die Spiele gegen gute Gegner, die uns fordern“, sagt der Trainer.

Knapp drei Wochen bleiben den OSC-Basketballerinnen, um noch weiter zusammenzuwachsen: Am 21. September beginnt der Ernst in der 2. Bundesliga mit dem Heimspiel gegen BBZ Opladen.


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