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Wasserburgs Höötmann freut sich am Sonntag auf Familie und Premiere in Osnabrück „Ans Dirndl muss ich mich gewöhnen“

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heu Osnabrück. Wasserburg am Inn ist zwar ihre „zweite Heimat“ geworden, aber auf die Rückkehr an die Hase freut sich Jessica Höötmann wie ein kleines Kind auf Weihnachten. „Ich liebe Osnabrück. Und meine ganze Familie wird am Sonntag dabei sein, das ist super“, sagt die 25-Jährige vor dem Basketball-Duell der Bundesligisten OKE Panthers und TSV Wasserburg in der OSC-Halle (So., 16 Uhr).

Die beim OSC groß gewordene Centerin feiert zudem eine Premiere: „Ich spiele das erste Mal in einem Meisterschaftsspiel gegen Osnabrück“, verrät Höötmann. Die frühere Juniorinnen-Nationalspielerin (U16, U18, U20) hat nach Wanderjahren mit Stationen in Berlin-Zehlendorf (2006/07), Wolfenbüttel (2009/10) nun in Oberbayern ihr Glück gefunden. „Wasserburg ist ein niedliches Städtchen, und die Leute sind unheimlich nett“, nennt sie die Vorzüge ihrer Wahlheimat.

Begeistert ist die (Fern-) Studentin der Psychologie auch von der geografischen Lage: „Nach München sind es nur 50 Kilometer, der Chiemsee ist nicht weit, und in einer halben Stunde bin ich in Österreich“, beschreibt sie die Ausflugsmöglichkeiten. Natürlich hat sie auch das Münchener Oktoberfest mitgemacht. Wie es sich gehört in Landestracht. „An das Dirndl musste ich mich erst gewöhnen. Aber ohne geht’s einfach nicht“, lächelt die 1,90 Meter große Sportlerin.

Einen Volltreffer hat sie in Wasserburg auch in sportlicher Hinsicht gelandet. Zumindest in ihrer ersten Saison. Nach ihrem Wechsel aus Wolfenbüttel feierte sie mit dem Abo-Meister auf Anhieb das begehrte „Double“. „Leider ist unsere Mannschaft danach fast auseinandergefallen“, nennt sie einen Grund für den enttäuschenden Bundesligastart mit vier Siegen und fünf Niederlagen.

Ein anderer ist, dass mit Tiffany Porter-Talbert die wertvollste Spielerin (MVP) der Ligasaison 2011/11 verletzungsbedingt für die gesamte Spielzeit ausfällt. Immerhin konnte das Team von Trainerduo Wanda Guyton und Hans Brei – auch dank der überragenden Leistung von Lindsay Vaughn (25 Punkte) – die Negativserie mit einem 92:84 gegen Saarlouis beenden. Für das Wiedersehen mit den „sehr, sehr starken Panthers“ um ihre Ex-Kolleginnen Larissa Schwarz und Lea Vatthauer hält sich Höötmann mit einer Prognose aber lieber zurück: „Da wird die Tagesform entscheiden.“


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