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Sonntag erstes Halbfinale Schleichendes Aus nach Debakel im Finale – OSC unterliegt Wuppertal 1998 mit 0:3

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<em>Unter Druck gegen Wuppertal:</em> Die OSC-Spielerinnen Birte Meyer (am Ball) und Tina Hahn (l.).Foto: Helmut KemmeUnter Druck gegen Wuppertal: Die OSC-Spielerinnen Birte Meyer (am Ball) und Tina Hahn (l.).Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Es war gelichzeitig Höhepunkt und Ende der ersten OSC-Epoche in der Bundesliga. Nach ihrer Vizemeisterschaft in der Saison 1997/98 kam für die Osnabrücker Basketballdamen das schleichende Aus.

Doch trotz der deutlichen 0:3-Niederlage in den drei Endspielen gegen den übermächtigen BTV Wuppertal fiel der Abschied gemäßigt aus. Aus der Mannschaft des des Trainers Jörg Scherz blieben nur Schuschka Boksay (als Trainerin), Christina Hahn, Yvette Roberts, Christina Kuzaj beim OSC, während Andrea Hohl, Steffi Götsche, Birte Meyer, Jadwiga Cynkier und Trish Andrew nach acht Jahren in der Erstklassigkeit (1990 bis 1998) getrennte Wege gingen.

In ihrer vorletzten Spielzeit in der deutschen Eliteliga hatten die OSC-Akteurinnen noch einmal alles geboten. Mit 70:66 und 84:71 setzte sich das Team um Topscorerin Yvette Roberts im Halbfinale souverän gegen BC Marburg durch.

Doch danach folgte mit den Wuppertalerinnen um die deutsche Ausnahmespielerin Marlies Askamp und die australische Topspielerin Sandra Brondello sowie Ute Krätschmann, Sophie von Saldern und die Zwillinge Petra und Martina Kehrenberg eine zu hohe Hürde. Nach dem 61:81 zum Auftakt keimte nach dem beachtlichen 51:60 in eigener Halle noch einmal etwas Hoffnung bei den Osnabrückerinnen, doch mit dem 51:73 im dritten Finale war alles entschieden.

„Mir fehlten manchmal Biss und Einstellung“, kritisierte der Bundestrainer Bernd Motte die OSC-Spielweise und fügte ein vernichtendes Urteil hinzu: „Der BTV ist mit seiner schwächsten Saisonleistung zum erneuten Titelgewinn gekommen. Sie reichte gegen dieses Osnabrücker Team vollkommen aus.“

Die Wuppertalerinnen waren zum sechsten Mal in Folge deutscher Titelträger geworden – also keine Schande für den OSC. Übrigens: Sollten die GiroLive Panthers gegen die Rhein-Main Baskets im Halbfinale ab Sonntag (18.30 Uhr) wieder den Sprung in das Endspiel schaffen, könnte es erneut ein Finale über fünf Partien geben.


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