Vermischtes Widrigem Wetter getrotzt

14.07.2009, 22:00 Uhr

In über 40 Prüfungen und Wettbewerben gingen am Wochenende beim Sommerturnier des Reitervereins Engter etwa 800 Pferde und Ponys mit ihren Reitern an den Start und ließen auch nicht vom Regen abschrecken. In diesem Jahr war das Programm auf dem Springplatz um eine Stilspringprüfung der Klasse L mit Stechen erweitert worden – die letzte Qualifikationsprüfung zum Finale des VGH-Cups in Verden. Dieser Cup besteht aus neun Qualifikationen auf verschiedenen Turnieren sowie einem M-Springen als Finale am 9. August in Verden.

Ausgetragen wird diese Turnierserie unter zwölf- bis 21-jährigen Springreitern der Leistungsklassen zwei bis vier. 35 Nennungen waren zu dieser Prüfung eingegangen, denn die aus den Qualifikationen insgesamt 25 punktbesten Paare haben in Verden die Chance, sich mit einem Sieg einen Pferdeanhänger im Wert von etwa 8000 Euro zu erreiten.

Vor trotz des Regens dicht gedrängt stehendem Publikum gab es am Sonntagnachmittag viele gute Vorstellungen. Die höchste Note in diesem Springen, eine 8,4, erreichte Frederik Troschke vom RFV St. Martinus Hagen, der bereits die Einlaufprüfung gewonnen hatte.

Kira Hoberg vom RFV Neuenkirchen/Bramsche sicherte sich mit einer 8,0 einen Platz im Stechen unter den zehn notenbesten Startern. Besonders spannend wurde es im Stechen. Letztendlich gelang es fünf Reitern, den Stechparcours fehlerfrei zu absolvieren. Die schnellsten drei Ritte von Stefanie Bolte (RFV St. Martinus Hagen), Armin Wegener (RV Lembruch) und Fritjof Ziemer (ZRFV Stadthagen) wurden neben den Geldpreisen mit hochwertigen Pferdedecken belohnt.

Hochkarätig setzte sich das Programm mit der letzten Prüfung des Turniers fort: eine Springprüfung der Klasse M*, die in zwei nach Ranglistenpunkten getrennten Abteilungen entschieden wurde.

In der Abteilung mit mehr Ranglistenpunkten, in der es um den Preis der Stadt Bramsche ging, blieben nur drei Paare fehlerfrei. Martin Kersten (RFV Dammer Berge) siegte mit Qualvin, Rang zwei und drei belegte Jan-Philipp Menkhaus mit Cosmopolitan und Cortez.

Die höchste Dressurprüfung, eine L-Dressur auf Kandare, entschied Dörthe Wilmering (RFV Nortrup) auf Lontana für sich, dicht gefolgt von Maja Lindemann (RFV Neuenkirchen/Bramsche), die am Vortag auch schon Rang zwei in der L-Dressur auf Trense belegte, und Rainer Fürste (RFV Gehrde).

Strahlende Gesichter gab es bei den Nachwuchswettbewerben in der Reithalle. Besonders Youngster-Cup, Springreiterwettbewerb und Führzügelklasse sorgten nicht nur bei den kleinen Reitern für Spaß: Die Zuschauer freuten sich mit den Kindern, wenn diese jubelnd ihrem Pony um den Hals fielen, wenn die Prüfung beendet und die Noten verteilt waren.