Vermischtes „Weiterbildung ist das Schlüsselwort“

27.07.2009, 22:00 Uhr

Als Sprecher der Obermeister der beteiligten Innungen begrüßte Adolf Höveler von der Frisör-Innung die zahlreichen Gäste, unter ihnen die frischgebackenen Gesellen, ihre Eltern, Vertreter der Innungen, der Berufsbildenden Schulen und der Gemeinden. Höveler gratulierte dem erfolgreichen handwerklichen Nachwuchs, er könne mit Recht sehr stolz auf das Erreichte sein. Die feierliche Würdigung des Erreichens eines ersten wichtigen Meilensteins im Berufsleben komme bei allen Beteiligten offensichtlich gut an. Die hohe Resonanz im Saal zeige auch, welche Wertschätzung der bestandenen Gesellenprüfung im Handwerk entgegengebracht werde.

Mit dem Bestehen der Gesellenprüfung beginne ein neuer Lebensabschnitt, diesen Tag und den Erfolg solle man aber erst einmal genießen. Zukünftig werde man im Betrieb Verantwortung mittragen und den nachrückenden Kollegen etwas von der eigenen Erfahrung und dem Wissen mitgeben.

Gleichzeitig gelte es, darauf zu achten, stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben, Weiterbildung sei das Schlüsselwort.

Dank gelte es den Ausbildern, den Eltern sowie den Mitgliedern der Gesellenprüfungsausschüsse, die zum Ende der Ausbildung naturgemäß die meiste Arbeit hatten, den Fachlehrern der Berufsbildenden Schulen und den Lehrwerkmeistern der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland zu sagen.

Offensichtlich machten sie ihre Sache gut, der Erfolg gebe ihnen recht. Die bestandene Gesellenprüfung erfülle alle mit Freude und stärke den Optimismus, gerade auch in wirtschaftlich weniger guten Zeiten. Abschließend wünschte Höveler den frischgebackenen Gesellen viel Erfolg im privaten und beruflichen Leben.

Pfarrer Jörg Buß von der katholischen Kirchengemeinde St. Vincentius Bersenbrück erinnerte in seiner ökumenischen Segensfeier an die alten Sprüche „Gott segne das ehrbare Handwerk“ und „An Gottes Segen ist alles gelegen“. Der Segen, eine Grundgeste des jüdisch-christlichen Glaubens, schlage die Brücke vom Glauben zum Alltag. Gesegnet zu werden bedeute, etwas zu empfangen, was sich nicht erarbeiten lasse. Pfarrer Buß wünschte den jungen Gesellen, dass ihre handwerkliche Arbeit stets zum Segen gerate, dass sie selbst zum Segen für andere würden.

Unter dem Beifall der Gäste erhielten die Gesellen ihre Zertifikate, einige erwarben damit noch zusätzlich die Zeugnisse über erreichte Schulabschlüsse.

Karin Knus und Thomas Voskors sorgten für den musikalischen Rahmen.