Vermischtes Von Dikhtjar bis N’Diaye

29.07.2009, 22:00 Uhr

Wer schafft die Qualifikation zur neuen Oberliga? Bei dem Versuch einer Prognose fällt der Blick natürlich zuerst auf die Vereine mit Regionalliga- oder Zweitliga-Vergangenheit. SV Meppen, VfB Oldenburg, Kickers Emden, TSV Havelse und BV Cloppenburg gehen als Favoriten in das Rennen um die Top-8-Positionen.

Doch die Liste der ernsthaften Aspiranten ist wesentlich länger: Ambitionierte Klubs wie BSV Rehden, Germania Leer oder Eintracht Nordhorn haben sich mit namhaften Verstärkungen für das Unternehmen „Qualifikation“ gerüstet – die Luft für das lokale Duo mit SV Bad Rothenfelde und VfL Osnabrück II erscheint dünn.

So hat VfL-Torwartlegende Uwe Brunn als Trainer und „Retter“ des BSV Rehden mit Torwart Rene Damerow (früher Hansa Rostock), Regisseur Sergej Dikhtjar (ehemals Schalke 04) und Stürmer Björn Wuck (früher Werder Bremen II) sein Team um drei Korsettstangen bereichert. Die Fraktion der Ex-Osnabrücker mit Stefan Bernholt und Tom Westerwalbesloh bereichern beim BSV die Lila-Weißen Christian Schiffbänker und Benjamin Möllers. Mit Mike Thomas (Oythe), Gerrit Thomes (Leer) und Dionysios Ipsilos (Cloppenburg) kamen weitere Ex-Vfler bei Oberligisten unter.

Ehemalige Profis wie Babacar N’Diaye, Andre Breitenreiter (beide Havelse, früher Hannover 96) oder Jens Robben (Meppen, zuletzt RW Oberhausen) fanden in der Oberliga neue Herausforderungen. Dass die fünfte Liga ein Sprungbrett in den Profifußball sein kann, beweist das Beispiel von Sebastian Ghasemi-Nobakht: Der Stürmer vom VfB Oldenburg trägt künftig das Trikot des Zweitligisten Greuther Fürth.