Vermischtes Trotz Finanzkrise wird investiert

21.07.2009, 22:00 Uhr

Witte“ plant einen Neubau an der Siemensstraße in der Nähe der eigenen Ausstellungsräume, die sich im Ems-Dollart-Zentrum (EDZ) befinden. In dem neuen Gebäude soll sowohl das Lager als auch die Verwaltung des Rheder Fachbetriebs für Elektro, Sanitär, Heizung und Lüftung untergebracht werden. Während eines Pressegesprächs erläuterte Geschäftsführer Hermann Witte die Details.

Durch die Verlagerung des Hauptgebäudes, das zurzeit noch am Hubertusweg angesiedelt ist, werden alle Betriebsteile im Rheder Indus-triegebiet zusammengeführt. Witte: „Das derzeitige Gebäude ist mit den Jahren einfach zu klein geworden. Wir brauchen mehr Platz.“ Die Kosten belaufen sich nach seinen Angaben auf etwa 800000 Euro, von dem der größte Teil fremdfinanziert werde. Die Finanzierung ist gesichert. Witte: „Ein Zeichen dafür, dass die wirtschaftliche Situation unseres Unternehmens als solide eingeschätzt wird.“ Der zweifache Handwerksmeister will gerade in schwierigen Zeiten auch für andere Unternehmen positive Impulsive geben. „Wir trotzen der Finanzkrise mit Investitionen.“

Der Neubau besteht aus einem 300 Quadratmeter großen, zweistöckigen Bürotrakt und einer Lagerhalle mit einer Fläche von 500 Quadratmetern. „Das Gebäude ist so geplant, dass es später problemlos vergrößert werden kann“, erläuterte Witte. Die Arbeiten sollen in den nächsten Tagen starten und im Frühjahr 2010 abgeschlossen sein. Die gesamte Haustechnik wird das Witte-Team selbst ausführen. Mit den sonstigen Arbeiten werde man vorrangig die EDZ-Partnerunternehmen beauftragen, so der Geschäftsführer. Er erklärte zudem, dass im Rahmen des Umzugs auch die innerbetrieblichen Abläufe optimiert werden sollen. Zudem sei geplant, weiteres Personal einzustellen. Der Handwerksbetrieb beschäftigt derzeit 46 Angestellte, davon 13 Auszubildende.

Architekt Wilhelm Albers sagte, dass bei dem Bau besonders ökologische Aspekte berücksichtigt würden: „Das Gebäude wird unabhängig von fossilen Energieträgern sein, da es allein durch Erdwärme und Solarenergie mit Strom und warmem Wasser versorgt wird.“

Witte, dessen Betrieb im vergangenen Jahr 25-jähriges Jubiläum gefeiert hat, sieht den Neubau als Investition in die Zukunft: „Wir wollen das Unternehmen mit Augenmaß weiterentwickeln und es für die nächsten 25 Jahre ‚wetterfest‘ machen.“