Vermischtes Technikfreund mit Jugendgen

27.07.2009, 22:00 Uhr

Dass er etwas Besonderes ist, weiß Wilhelm Müller genau. „Ich bin hier der Älteste“, berichtet er. Glauben mag man das kaum, denn trotz seiner heute genau 102 Jahre sitzt Wilhelm Müller resch in seinem Stuhl, sein Gesicht ist faltenlos.

Den außergewöhnlichen Geburtstag feiert der Jubilar heute mit seinem Sohn und seiner Schwiegertochter, Hilters Bürgermeister Wilhelm Wellinghaus und den anderen Bewohnern des Seniorenzentrums Kastanienhof.

Geboren wurde Wilhelm Johann Müller am 28. Juli 1907 in Neesen im Kreis Minden-Lübbecke. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, war Müller gerade einmal sieben Jahre alt. Später lebte er lange Zeit in Münster. Hier war er als gelernter Maler und Anstreicher tätig und wurde später Geschäftsführer eines Malergeschäfts.

Doch seine Liebhaberei war und ist die Technik. Mit der Reparatur von Radios, Bügeleisen und anderen elektrischen Geräte beschäftigte er sich gekonnt und gerne. Seine Freunde und die Familie dankten es ihm.

Mehr als 50 Jahre war Wilhelm Müller mit seiner Frau verheiratet, eine lange Zeit, doch ist er nun auch schon viele Jahre verwitwet. Gemeinsam bekamen sie zwei Söhne. Im Kastanienhof lebt Wilhelm Müller erst seit zwei Jahren. Seine freundliche, ruhige Art macht ihn auch hier allseits beliebt.