Vermischtes Suchaktion der Polizei nach Sturz im Wald

15.07.2009, 22:00 Uhr

Der Sturz eines Mountainbikers bei einer Fahrt durch unwegsames Gelände im Teutoburger Wald hat am Dienstagabend eine größere Suchaktion der Polizei ausgelöst. Der verletzte Radler konnte erst nach eineinhalb Stunden gefunden, abtransportiert und in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach Angaben der Dissener Polizei war der 51-jährige Mann aus Dissen im Bereich der Steinegge unterwegs, als er plötzlich auf einem holprigen Weg mit seinem Rad zu Fall kam. Zum Glück hatte der Radler ein Handy dabei, über das er um 20.21 Uhr die Polizei verständigte.

Als problematisch erwies sich jedoch der Standort des Mannes, denn er konnte nicht genau mitteilen, an welchem Ort zwischen Dissen und Borgholzhausen er sich befinden würde. Er hatte zuvor die ausgewiesenen Waldwege verlassen.

Die Polizei setzte umgehend acht Streifenwagen aus Dissen, GMHütte und dem angrenzenden Westfalen ein, um den Mann zu suchen, im Einsatz waren auch die beiden Fahrradstreifen der Dissener Polizei. Der Mann hatte am Telefon angegeben, sich verletzt zu haben, und könne sich nicht mehr bewegen: „Er sagte außerdem, er habe Angst, ohnmächtig zu werden, von daher war Eile geboten“, schilderte Polizeisprecher Hubert Kavermann.

Für die Rettungskräfte erwies sich der Einsatz als äußerst kompliziert, denn erst nach mehreren weiteren Telefonaten stand fest, wo sich der Verletzte aufhielt: „Das Gelände ist dort oben so unwegsam, dass nicht einmal ein Geländewagen dorthin kommt“, sagte Kavermann.

Aufatmen um 22.07 Uhr: Der 51-Jährige war gefunden worden und wurde – nachdem er ein Stück weit getragen worden war – mit einem Schlüsselbeinbruch in einen Rettungswagen gebracht und abtransportiert.