Vermischtes Spaßtag mit viel Nass

12.07.2009, 22:00 Uhr

Freizeitparks bieten für viele Kinder einen gelungenen Spaßtag. Der kann allerdings ganz schön lang werden, wenn es, wie zumindest den halben Tag im „Fort Fun“ im Sauerland, wie in Strömen regnet. Viele Teilnehmer entwickelten da ganz eigene Lösungsstrategien.

„Klein aber fein“ – so könnte man das Abenteuerland beschreiben, zu dem sich die GMHütter Ferienkinder in aller Frühe aufgemacht hatten. „Fort Fun“ klotzt nicht mit Achterbahnen der Superlative – dafür ist fast jedes Fahrgeschäft für Kinder aller Größen und jeden Alters geeignet. Und da es auch nicht so überfüllt war, konnten die jungen Besucher in praktisch jedem Fahrgeschäft so lange sitzen bleiben, wie sie wollten.

Zwei Runden Mountain Rafting „Rio Grand“? Acht Fahrten in der „Marienkäferbahn“ ohne Auszusteigen? Alles kein Problem, die freundlichen Parkmitarbeiter ließen jeden so lange sitzen, wie er wollte. „Ich steig hier nie wieder aus“, verkündeten die Jüngsten etwa in der Kinderachterbahn. Bis, ja bis der sauerländische Dauerregen begann.

Doch die meisten der 35 Mitfahrer entwickelten dann ganz eigene Strategien. Marie, Chantal, Niklas und Anton etwa pendelten stundenlang zwischen „Crazy Washhouse“, einem Labyrinth, und „Mystery Warehouse“, einer Geisterbahn hin und her, während die Betreuer bibbernd in nächster Nähe unterstanden.

Katharina, Katrin, Lena und Larissa suchten ebenfalls trockene Fahrgeschäfte. Sie fuhren mit den überdachten Traktoren oder saßen im trockenen Karussell. Eine heiße Schokolade in einem der zahlreichen Imbisse war ebenfalls sehr beliebt.

Wieder andere Teilnehmer, die etwas älteren Fabian, Jonas und Tobias, ließen sich von dem Regen nicht erschüttern und suchten gezielt Fahrgeschäfte wie die Wildwasserbahn „Wild River“ auf. „Ist doch egal, ob man dann von oben oder von unten nass wurde“, erklärten sie.

Und Kevin, Jennifer, Axel und Jeffrey ließen sich durch nichts von ihrem Vorhaben abbringen, nur die Sommerrodelbahn zu benutzen. Trotz Regens schafften sie den ganzen Tag lang über ein Dutzend Fahrten auf der 1300 Meter langen Bahn, die in ihrer Art einmalig in einem deutschen Freizeitpark ist.

Fazit: Gebibbert und geschlottert haben eigentlich hauptsächlich die Betreuer, während der Nachwuchs sich mit dem Dauerregen arrangierte und am Ende nass, aber glücklich, auf der Heimfahrt im Bus saß.