Vermischtes Riesige Welse schwimmen auch in der Ems

18.04.2006, 22:00 Uhr

Wasser ist nicht nur sein Berufsfeld. Auch seinem Hobby geht Bernd Zummach, Aufgabenbereichsleiter im gewässerkundlichen Landesdienst des NLWKN, am und im nassen Element. Der in Bokeloh wohnende Wasserwirtschaftler ist passionierter Welsfischer.

Am vergangenen Wochenende referierte Bernd Zummach, der nach eigenem Bekunden seit seinem dritten Lebensjahr dem Fischfang mit der Angelrute nachgeht, vor zahlreichen Mitgliedern des Angelsportvereins Versen über das Welsangeln. Zusammen mit seinem Sohn Ansgar hat er an den bekanntesten Welsgewässern Europas bei der Jagd auf den "Europäischen Waller" reichlich Erfahrungen gesammelt und sie in Dias und Filmen dokumentiert. Sie waren am Neckar und an der Diemeltalsperre, am Ebro und am Po und an der Saone bei Dijon. Und sie sind auch in hiesigen Gewässern auf Fischfang gegangen. Viele einheimische Petrijünger stellten mit Erstaunen fest, dass riesige Welse nicht nur im Po beheimatet sind. Bernd Zummach, der seinen lebendigen Vortrag über die Methoden des Welsfanges wie Drift-, Spinn-, Grund- und Posenfischen mit zahlreichen Tipps und Tricks bereicherte, zeigte sich mit einem 1,70 Meter langen und 75 Pfund schweren Waller, den er vor einiger Zeit aus dem Ems-Altarm bei Lathen-Hilter an Land gezogen hat.

Am kommenden Wochenende werden Vater und Sohn Zummach an das Po-Delta reisen. Ihre Hoffnung: ein ähnlich kapitaler Fang wie der 115 Kilo schwere Wels.